Tour-de-France-Panne

Rad-Star jubelt über Sieg, doch der war längst weg

Sport-Mix
06.07.2022 09:02

Kuriose Szene bei der 109. Tour de France: Jasper Philipsen jubelte am Dienstag bei der vierten Etappe über den Sieg - doch dieser war bereits längst weg.

Mit einer spektakulären Attacke an den Kreidefelsen der Kanalküste brach der Belgier Wout van Aert den Bann als ewiger Zweiter der 109. Tour de France und feierte endlich seinen ersten Etappensieg. Sein Landsmann Jasper Philipsen entschied als Zweiter den Sprint des Feldes für sich und dachte zunächst, er hätte die Etappe gewonnen.

„Wir waren zu weit hinten und konnten nicht sehen, dass Van Aert noch vorne war. Dazu war die Funkverbindung ziemlich schlecht“, sagte er zu seinem Fauxpas. „Ich dachte, wir fahren um den Sieg.“

Doch Philipsen nahm es mit Humor. „Nun, Wout van Aert, wie du sehen kannst, bin ich mit einem zweiten Platz sehr zufrieden“, schrieb er augenzwinkernd zu seinem Twitter-Posting, das seine Jubelpose zeigt.

Das Ergebnis der 4. Etappe:
1. Wout van Aert (BEL) Jumbo-Visma 4:01:36 Stunden
2. Jasper Philipsen (BEL) Alpecin-Deceuninck +8 Sek.
3. Christophe Laporte (FRA) Jumbo-Visma
4. Alexander Kristoff (NOR) Wanty-Gobert
5. Peter Sagan (SVK) TotalEnergies
6. Luca Mozzato (ITA) B&B Hotels
Weiters:
21. Felix Großschartner (AUT) Bora
38. Gregor Mühlberger (AUT) Movistar
70. Patrick Konrad (AUT) Bora
78. Sebastian Schönberger (AUT) B&B Hotels - alle gleiche Zeit
126. Michael Gogl (AUT) Alpecin +1:34 Min.
150. Marco Haller (AUT) Bora +5:25

Der Stand in der Gesamtwertung:
1. Wout van Aert (BEL) Jumbo-Visma 13:02:43 Std.
2. Yves Lampaert (BEL) Quick-Step Alpha Vinyl +25 Sek.
3. Tadej Pogacar (SLO) UAE +32
4. Mads Pedersen (DEN) Trek-Segafredo +36
5. Mathieu Van Der Poel (NED) Alpecin-Deceuninck +38
6. Jonas Vingegaard (DEN) Jumbo-Visma +40
Weiters:
19. Patrick Konrad (AUT) Bora +1:04 Min.

43. Felix Großschartner (AUT) Bora +1:29
93. Sebastian Schönberger (AUT) B&B Hotels +2:36
115. Michael Gogl (AUT) Alpecin +1:34 Min. +4:11
119. Gregor Mühlberger (AUT) Movistar +4:51
143. Marco Haller (AUT) Bora +7:13

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(Bild: KMM)



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