Über soziale Medien nahm eine 55-Jährige aus dem Bezirk Kirchdorf in Oberösterreich Kontakt zu einem vermeintlich berühmten Gitarristen auf und verliebte sich. Doch es war ein Betrüger, der ihr einen fünfstelligen Eurobetrag abknöpfte und sie aufforderte, auch noch einen sechsstelligen Kredit aufzunehmen. Doch dieser wurde dem Opfer glücklicherweise verweigert.
Der unbekannte Mann verleitete die 55-Jährige aus dem Bezirk Kirchdorf zwischen Anfang Februar bis 20. Juni 2022 unter Vortäuschung einer Liebesgeschichte zu mehreren Zahlungen im fünfstelligen Eurobereich. Darüber hinaus forderte er einen sechsstelligen Eurobetrag. Da die 55-Jährige bereits einen Kredit für die vergangenen Zahlungen aufgenommen hatte und keinen weiteren mehr bekam, konnte sie dieser Forderung nicht mehr nachkommen.
Verschwiegenheitsklausel
Der Erstkontakt erfolgte über eine Social-Media-Plattform, bei der sich der Mann als berühmter Gitarrist ausgab und ihr eine Verschwiegenheitserklärung zusendete, die sie rückübermitteln musste. Nach geraumer Zeit forderte er eine Geldzahlung, da sie laut seinen Angaben gegen die Verschwiegenheitserklärung verstoßen haben soll. Kurze Zeit später erfolgte dann die sechsstellige Geldforderung, zu der es nicht mehr kam. Eine Fahndung nach dem unbekannten Betrüger blieb erfolglos.
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