Erst fünf Monate alt

Baby misshandelt: Zwei Männer in Tulln unter Verdacht

Niederösterreich
27.06.2011 14:07
Die Polizei im niederösterreichischen Tulln ermittelt derzeit in einem Fall von mutmaßlicher Misshandlung eines Babys. Der Lebensgefährte und ein Mitbewohner der Mutter sollen den kleinen Buben gequält haben. Am Dienstag vergangener Woche sei die Anzeige eingegangen, berichtete die Behörde.

Bei dem fünf Monate alten Kind bestehe der Verdacht auf Schütteltrauma. Auch die Jugendwohlfahrt ist bereits eingeschaltet. Das Baby sei im AKH Wien behandelt worden, von wo es eine Mitteilung gegeben habe. In der Folge wurde das Baby ins Landesklinikum Tulln überstellt, teilte Reinfried Gänger, Leiter der Abteilung Jugendwohlfahrt beim Amt der Landesregierung, mit. Der Bub befinde sich derzeit bei Krisenpflegeeltern. Dort könne er für maximal sechs Monate bleiben, so Gänger. 

Das Kind sei "Gott sei Dank ohne erkennbare Schäden", so der Chef der Jugendwohlfahrt weiter. Im Landesklinikum Tulln sei es von 10. Juni bis Freitag vergangener Woche (24. Juni) stationär aufgenommen gewesen, hieß es seitens der Landeskliniken-Holding.

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