Erster Absteiger fix

Gladbach-Remis gegen Freiburg bei irrem Spiel

Borussia Mönchengladbach hat am Samstag in der deutschen Fußball-Bundesliga in einer spektakulären Partie ein 3:3 erreicht. Das Team von Adi Hütter führte in Freiburg 2:0, lag dann 2:3 zurück und schaffte in der 93. Minute noch den Ausgleich. Für Oliver Glasners Eintracht Frankfurt gab es ein Heim-2:2 gegen Hoffenheim. Der 1. FC Köln behielt im eigenen Stadion gegen Arminia Bielefeld mit 3:1 die Oberhand.

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Im Kampf um einen Champions-League-Platz verlor RB Leipzig vor eigenem Publikum gegen Union Berlin durch späte Tore mit 1:2 und rutschte damit auf Platz vier ab - einen Punkt hinter Bayer Leverkusen, das sich beim nunmehrigen Fixabsteiger Greuther Fürth 4:1 durchsetzte. Dem Fünften Freiburg fehlen drei Runden vor Schluss zwei Zähler auf seinen DFB-Pokal-Final-Gegner Leipzig. Im Abendspiel (18.30 Uhr, live bei sportkrone.at) könnte der FC Bayern in München gegen Borussia Dortmund den Titelgewinn unter Dach und Fach bringen.

Hütter so gut wie gerettet
In Freiburg sorgten Ramy Bendebaini (3./Elfmeter) und Breel Embolo (13.) für eine schnelle 2:0-Führung der Gladbacher. Die Gastgeber kamen durch einen von Stefan Lainer verschuldeten und von Vincenzo Grifo verwandelten Strafstoß (49.) heran und schafften dank Christian Günter (61.) den Ausgleich, ehe ÖFB-Teamspieler Philipp Lienhart die Breisgauer zum vermeintlichen Sieg köpfelte (80.). In der 93. Minute schlug aber noch Gladbachs Lars Stindl zu.

Lainer wurde in der 69. Minute ausgetauscht, auf der Gegenseite spielte Philipp Lienhart durch. Die Gladbacher haben als Tabellenelfter nach Verlustpunkten gerechnet sieben Zähler Vorsprung auf die auf dem Relegationsplatz liegenden Stuttgarter und sind daher so gut wie gerettet.

Ndicka bei Franfurt im Mittelpunkt, Unions Trimmel trifft die Latte
Zwei Punkte vor den Gladbachern liegen die Frankfurter durch das Unentschieden gegen Hoffenheim. Evan Ndicka köpfelte zunächst ins eigene (12.) und dann ins gegnerische Tor (32.), danach scorten Daichi Kamada (66.) beziehungsweise Georginio Rutter (78.). Bei der Eintracht war Martin Hinteregger über die komplette Distanz im Einsatz. Bei Hoffenheim spielte Stefan Posch durch, dafür fehlten der gesperrte Christoph Baumgartner und der verletzte Florian Grillitsch.

Deren Landsmann Konrad Laimer wurde bei Leipzigs 1:2 gegen Union Berlin in der 63. Minute eingetauscht. Das Tor für die Sachsen erzielte Yussuf Poulsen (46.), kurz vor der Pause hatte der in der 76. Minute ausgetauschte Union-Profi Christopher Trimmel mit einem Lattenschuss Pech. Im Finish schlugen die Berliner durch Sven Michel (86.) und Kevin Behrens (89.) zu.

Greuther Fürth abgestiegen
In Fürth drehten Patrik Schick (8.), Sardar Azmoun (18.), Paulinho (58.) und Exequiel Palacios (84.) die Führung der Hausherren durch Jetro Willems (5.), Julian Baumgartlinger kam bei den Gästen in der 83. Minute auf den Platz.

Gleich sechs Österreicher waren bei Köln gegen Bielefeld im Einsatz - bei den Gastgebern Florian Kainz und Dejan Ljubicic jeweils bis zur 74. und Louis Schaub ab der 74. Minute, bei Bielefeld Manuel Prietl und Patrick Wimmer über die komplette Distanz. Alessandro Schöpf wurde in der 85. Minute ausgewechselt. Wimmer war am Kölner Eigentor durch Timo Hübers (33.) maßgeblich beteiligt. Für Köln scorten Mark Uth (3.), Anthony Modeste (43.) und Jan Thielmann (86.).

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Montag, 16. Mai 2022
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