Gefängnis droht

17 Impfpass-Schwindler in Oberösterreich ertappt

Ein FPÖ-Gemeinderat im Hausruckviertel soll, wie berichtet, seinen Impfpass gefälscht haben, um an Sitzungen teilnehmen zu dürfen. Er ist nicht der Einzige in Oberösterreich, der kreativ geworden ist, um sich den Stich zu ersparen und dennoch während des Lockdowns für Ungeimpfte raus zu dürfen. Es gibt 17 Anzeigen.

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„Wer eine falsche Urkunde mit dem Vorsatz herstellt oder eine echte Urkunde verfälscht, () oder eine derart verfälschte oder falsche Urkunde benützt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 720 Tagessätzen zu bestrafen“, heißt es im Strafgesetzbuch. Bedeutet übersetzt: Bis zu einem Jahr Gefängnis drohen auch jenem Gemeinderat, der einen gefälschten Impfpass - und dieser gilt als Urkunde - benutzt haben soll.

Es gab neben den 17 Oberösterreichern, die mit gefälschten Impfzertifikaten erwischt wurden, auch noch andere kreative Landsleute. So hat ein 28-jähriger Mühlviertler die Speichelprobe eines Corona-Infizierten als seine ausgegeben und wollte sich so ein Genesungszertifikat erschleichen. Die Aktion ging aber schief, und er wurde angezeigt.

Und ein Trauner (25) hatte Blanko-Impfkarten aus Bosnien „importiert“ und bei uns verkauft.

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