Wegen Putin-Einmarsch

Champions-League-Finale in St. Petersburg vor Aus

Für den 28. Mai ist heuer das Endspiel in der Champions League angesetzt. Der bislang geplante Austragungsort war die russische Metropole St. Petersburg. Doch daraus wird wohl nichts. Am Freitag tagt die UEFA, um einen neuen Spielort festzulegen.

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„Wir fordern Sie auf, St. Petersburg und andere russische Städte nicht mehr als Austragungsorte für internationale Fußballwettbewerbe in Betracht zu ziehen“, heißt es in dem Schreiben einer Gruppe von EU-Parlamentariern an die UEFA. Gefordert wird die Verlegung des am 28. Mai in St. Petersburg geplanten Finales der Champions-League. Darüber hinaus solle die Zusammenarbeit mit dem russischen Staatskonzern Gazprom als UEFA-Sponsor beendet werden und sollen Sanktionen gegen russische Funktionäre in Betracht gezogen werden.

Der Verband reagierte umgehend, schreibt auf Twitter: „Aufgrund der Entwicklung der Situation zwischen Russland und der Ukraine hat der UEFA-Präsident eine außerordentliche Sitzung des Exekutivkomitees für Freitag, den 25. Februar, 10 Uhr MEZ einberufen, um die Situation zu bewerten und alle notwendigen Entscheidungen zu treffen.“

Das Aus für St. Petersburg, der Heimatstadt von Putin soll bereits beschlossene Sache sein ...

Bereits in den vergangenen beiden Saisonen musste aufgrund der Corona-Pandemie der Final-Austragungsort gewechselt werden. Nach Informationen der englischen Nachrichtenagentur Press Association ist derzeit ein Austragungsort in England im Gespräch - vor allem, wenn es zwei Clubs aus der Premier League ins Finale schaffen sollten.

Allerdings sind zwei Top-Arenen am Finaltag bereits belegt. Im Wembley-Stadion soll das Play-off-Finale der Zweiten Liga ausgetragen werden. In der modernen Tottenham-Arena steht ein Rugby-Finale auf dem Programm. Im Gespräch ist daher auch das Olympiastadion, in dem West Ham United spielt. Möglich wäre auch ein erneuter Tausch mit den Finalorten der kommenden Jahre. Istanbul und München wären dann Optionen.

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Sonntag, 22. Mai 2022
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