Kultur-Vermächtnis

Bilderschatz: Das große Staberl-Erbe

Österreich
24.02.2022 06:00

Der dem Land Niederösterreich vererbte Kunstschatz von „Krone“-Kolumnist „Staberl“ ging am Mittwoch auf Reisen!

„Wir werden das große kulturelle Erbe von Richard Nimmerrichter sorgsam hüten. Denn diese Kunstsammlung ist in ihrer Komplettheit weltweit einzigartig und auch mit sehr vielen berührenden Erinnerungen an den Jahrhundert-Journalisten Richard Nimmerrichter verknüpft“, versichert NÖ-Kulturchef Mag. Hermann Dikowitsch an dem - gerade deswegen auch für Niederösterreich - kulturhistorisch bedeutenden Tag.

Notar Lukas Veigl überwachte mit Argusaugen die Übergabe. (Bild: Martin Jöchl )
Notar Lukas Veigl überwachte mit Argusaugen die Übergabe.

Punkt 9 Uhr hatten seine Experten am Mittwoch, begleitet von einem Notar, mit entsprechender Ehrfurcht die Wiener Wohnung des (wie berichtet, vor Kurzem verstorbenen) „Krone“-Kolumnisten betreten, um den vererbten Schatz zu bestaunen, zu sichten und dann für den Weg in St. Pöltens Museen zu verpacken. Aquarelle und Gemälde der Malerfamilie Alt sowie Landschafts- und Genrebilder - von Gauermann, Danhauser, Ender, van Haanen, Halauska, Hasch, Mahlknecht, Neder, Raffalt, Ranftl, Reiter, Ritter, Albert Schindler - wurden von „Staberls“ Wohnung abgeholt.

Nimmerrichter hat Land 100 Werke vermacht
„Das Gemälde ,Durchbrechende Sonne‘ von Georg Gillis van Haanen aus dem Jahr 1850 war der letzte große Favorit unseres großzügigen Gönners. Nicht nur deshalb gilt Nimmerrichter unser tiefer Dank. Denn seine Sammlung ist eine massive Bereicherung für Niederösterreich“, so Dikowitsch. Was diesen in internationalen Kunstkreisen geachteten Kulturmanager besonders berührt: „Nimmerrichter, dessen Mutter aus dem Süden Niederösterreichs, aus Pitten, stammte und der auch lange Zeit im Voralpendorf Eschenau bei Lilienfeld ein Domizil besaß, sah das Glück - hautnah an der Kunst zu leben - zeitlebens selbst als lediglich geliehen an.“

Insgesamt wurden 100 Werke aus dem 19. Jahrhundert vermacht. Den Grundstock für diese Schenkung legte die tiefe Freundschaft von Altlandeshauptmann Erwin Pröll mit dem einstigen „Krone“-Urgestein.

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