Mo, 16. Juli 2018

Wieder mehr Geld

19.05.2011 09:45

"Nur" noch 29 Gemeinden in Kärnten sind pleite

2010 war noch jede zweite Kärntner Gemeinde so verschuldet, dass sie Landeshilfe benötigte. Heuer sind es "nur" noch 29 der 132 Gemeinden. Damit erspart sich das Land zehn Millionen Euro, die für Investitionen verwendet werden können. Die Gemeinden erhalten dank der besseren Wirtschaftslage auch wieder mehr Geld.

Im Vorjahr musste Gemeindereferent Josef Martinz für 64 Abgangsgemeinden noch 15 Millionen Euro zur Schuldendeckung aufbringen: "Dank des Sanierungsprogramms sind es heuer für 29 Gemeinden nur noch fünf Millionen." Allein durch die Verringerung der Strukturkosten in den Gemeinden habe sich eine Einsparung von fünf Millionen Euro ergeben.

Das eingesparte Geld soll den Gemeinden neben den Bedarfszuweisungen zur Verfügung gestellt werden. Auch hier hat sich die Lage entspannt: Heuer stehen mit 501 Million Euro für die Gemeinden um 26 Millionen Euro mehr zur Verfügung als im vergangenen Jahr. 48 Millionen davon wurden den Kommunen bereits zugesichert: Sie können autonom entscheiden, für welche Investitionen das Geld verwendet wird.

"Der stärkste Wirtschaftsmotor im Land"
Die restlichen Mittel stehen für Sonderprojekte zur Verfügung. Im Rahmen des Konjunkturpakets werden Hochbau- und Sanierungsvorhaben unterstützt, für Netz- und Fernwärmeanschlüsse bei Biomasseanlagen gibt es Zuschüsse, ebenso für Wildbach- und Lawinenverbauung. Martinz: "Die Gemeinden sind der stärkste Wirtschaftsmotor im Land, sie sorgen für Arbeitsplätze."

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