06.02.2022 11:00 |

Schon 2 Jahre alt ...

Kleine Lisbeth aus Wien erlebte nur Corona-Zeiten

Seit Jänner 2020 wütet Corona auch in Europa. Das Virus hat unseren Alltag stark verändert. Nicht jenen der kleinen Lisbeth. Sie wurde zeitgleich geboren und kennt kein anderes Leben.

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Die Pandemie ist in Europa zwei Jahre alt geworden. Im Jänner 2020 wurde der erste Fall in Frankreich gemeldet. Genau in diesem Monat kam in Wien die kleine Lisbeth zur Welt. Sie ist das Nesthäkchen der fünfköpfigen Familie Steiner.

Geboren als Corona Europa erreichte
Die heute Zweijährige kennt nichts anderes als das Leben in Zeiten einer Pandemie. „Bei der Geburt am 7. Jänner wusste ich natürlich von Corona, aber es fühlte sich noch weit weg“, erinnert sich Mama Christina, eine technische Mathematikerin. Als das Baby wenige Wochen später wegen eines Infekts ins St. Anna Kinderspital musste, war dies anders. „Da hingen auf der Station schon ,Achtung Corona‘-Schilder.“ - Wenig später kam der erste Lockdown.

In Lockdowns viel Zeit am Land verbracht
„Da ich noch kein Schulkind daheim hatte, war das entspannt. Wir sind zur Oma aufs Land gezogen.“ Die Zeit, die Lisbeth als Baby dort verbracht hat, spüren die Eltern bis heute: „Sie ist viel mehr ein Draußen-Kind als ihre Geschwister, liebt die Natur.“ Trotz Maske erkennt die Kleine die Gesten ihrer Eltern genau. Sie weiß, wenn Mama unter der Maske lacht oder sauer ist.

Bekanntschaft mit Quarantäne
Mit einem Jahr bzw. im zweiten Lockdown lernte Lisbeth gehen, mittlerweile kann sie gut klettern und Laufrad-Fahren. Aus Sicht der Eltern musste Lisbeth trotz Corona in ihrem jungen Leben nichts missen, was eine glückliche Kindheit ausmacht. Auch wenn sie bereits Bekanntschaft mit Quarantäne machte.

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Lisbeth kennt nur das Leben in einer Pandemie. Wir versuchen es gelassen zu nehmen und auch die guten Seiten zu sehen. Etwa, dass wir sehr viel Zeit zusammen als Familie verbringen konnten.

Christina Steiner ist dreifache Mutter.

Gurgeln und Videotelefonie sind völlig normal
Für Lisbeth sind Dinge selbstverständlich, mit denen Kinder vor der Pandemie kaum etwas anfangen konnten. Sie kann etwa gurgeln, auch Videotelefonie ist für das Kleinkind völlig normal: „In den Lockdowns haben wir auf diese Weise mit der Oma in Wien Kontakt gehalten.“

Die Zweijährige hat Corona-Vokabular drauf
Sprachlich hat Lisbeth einen Wortschatz, der auch auf Corona zurückzuführen ist. Etwa wenn daheim über Testergebnisse gesprochen wird. Da freut sich das Mädchen aus Fünfhaus und ruft: „Negativ, negativ!“ Beim Treffen mit der „Krone“ im Reithofferpark klettert Lisbeth dutzende Male das Klettergerüst zur Rutsche rauf und düste selbstbewusst runter.

Unglaublich, wie groß ein Kind, das zu Beginn der Pandemie geboren wurde, schon ist!

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