02.02.2022 13:01 |

Privatjet-Ortung

Bursch erpresste Musk, nun sind Gates & Bezos dran

Jack Sweeney (19) aus dem US-Bundesstaat Florida hat ein interessantes Geschäftsmodell entwickelt: Er verfolgt über Flugzeug-Tracking-Websites den Standort der Privatjets Superreicher und berichtet per Twitter-Bot automatisch über sämtliche Reisen. Tesla-Gründer Elon Musk bot Sweeney 5000 US-Dollar, damit das aufhört - doch der Bursch verlangt 50.000 von Musk. Und er glaubt, noch andere Milliardäre als „Kunden“ gewinnen zu können - etwa Bill Gates und Jeff Bezos.

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Das erzählt der flugzeugbegeisterte junge Mann im Gespräch mit dem britischen „Guardian“. Nachdem sein Twitter-Account „ElonJet“ zum vollen Erfolg wurde, hat er noch 16 weitere Twitter-Konten eingerichtet, die den Privatjet-Standort Superreicher und Prominenter verfolgen.

Auch Bill Gates, Jeff Bezos und „Drake“ im Visier
Zu den Zielpersonen zählen etwa Bill Gates und Jeff Bezos, die Gründer der Milliardenkonzerne Microsoft und Amazon. Auch Musiker wie den Rapper Drake verfolgt Sweeney auf Twitter. Sein Grundsatz bei der Auswahl: „Sie sind entweder wirklich prominente Leute oder einfach irgendwie interessant.“

Besonders interessant sei Drake auf seinem Promi-Jet-Account: „Der hat das größte Flugzeug von allen, es ist eine riesige Boeing.“ Konkret handelt es sich um eine Boeing 767-200ER mit Platz für mehr als 200 Passagiere.

50.000 Dollar gefordert: Musk brach Verhandlungen ab
Offen bleibt, ob Sweeney schon weitere „Schweigegeld“-Angebote erhalten hat. Tesla-Boss Musk hatte dem 19-Jährigen, wie berichtet, 5000 Dollar geboten, wenn dieser das Twitter-Konto löscht. Sweeney forderte 50.000 - oder zumindest ein Praktikum bei Tesla, hörte aber nichts mehr von Musk. Der Milliardär hatte ihn auf Twitter blockiert.

Sweeney hofft, dass der 220 Milliarden US-Dollar schwere Musk doch noch in Verhandlungen mit ihm tritt. Oder Bill Gates, Jeff Bezos oder Drake. Sollten die Konten nicht aufgekauft, sondern etwa durch Interventionen bei Twitter stillgelegt werden, hat der 19-Jährige längst vorgesorgt. Er arbeitet an einer Website, auf der man seine Dienste abonnieren und auch ohne Twitter alle Privatjet-Standorte verfolgen kann.

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