Mo, 25. Juni 2018

Fast erstickt

09.05.2011 16:35

Austro-Schwimm-Talent versinkt in Florida im Treibsand

Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein – oder muss in einer stundenlangen Rettungsaktion von Einsatzkräften aus dem Treibsand gerettet werden. So wie im Fall des burgenländischen Schwimm-Talents Jakub Maly beim Trainingslager in Florida. Er wurde in einem selbst ausgehobenen Loch am Strand vom Sand begraben.

Jakub Maly gilt als eines der größten Talente im heimischen Schwimmsport. Im Vorjahr hatte er an den ersten Olympischen Jugendspielen teilgenommen, heuer ist der 19-Jährige ein Kandidat für die WM.

Großes Schwimm-Talent
In die Schlagzeilen hat es der Teenager jetzt jedenfalls schon geschafft – wenn auch nicht ganz freiwillig. "Der junge Mann ging nach dem Training mit Freunden zum Strand in Pompano-Beach", erklärt die zuständige Behördensprecherin Sandra King in Florida. Dort grub Maly mit Trainingskameraden aus Spaß ein Loch. "Dann sprang Jakub in die Grube", schilderte Trainer Walter Bär. Sekunden später begann der Sportler vor den Augen seiner Freunde im Sand zu versinken.

Schnell war er bis zum Oberkörper eingeschlossen, rutschte aber immer tiefer, dann stürzte der Sand vollends über ihn herein. Maly zur "Krone": "Ich war begraben und hatte Panik." Sofort schlugen seine Freunde Alarm, denn sie konnten ihn nicht mehr alleine herausziehen. Erst nach Stunden konnte Maly von Feuerwehr und Rettung befreit werden.

"Mir geht es ganz gut"
Die Nacht verbrachte der leicht geschockte Maly zur Beobachtung im North Broward General Medical Center. Am Montag trat er dann plangemäß die Heimreise an. "Mir geht es ganz gut, ich bin nicht verletzt", erklärte er mit kräftiger Stimme.

von Gregor Brandl und Olaf Brockmann (Kronen Zeitung) und krone.at

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