25.01.2022 17:00 |

Heuer 50 Vorhaben

Der Baustellen-Slalom in Innsbruck startet wieder

Gas, Wasser, Strom: Die Infrastruktur in Innsbruck muss auch heuer weiter erneuert werden. Daher müssen sich die Autofahrer auf zahlreiche aufgerissene Straßen in der Stadt einstellen!

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Knapp ein Monat noch, dann geht’s in Innsbruck wieder los mit der Bausaison. Rund 50 Bauvorhaben stehen auf der Liste von Stadt Innsbruck und Land Tirol: Angefangen von Hausanschlüssen über Platzneugestaltungen bis zum Straßenbahnbau.

Baustellenzahl in etwa konstant
Die Kernfrage ist: Klappt die Baustellenkoordination oder droht ein Verkehrschaos? Genau dieses zu verhindern ist die Aufgabe von Koordinatorin Martina Gura. „Jedes Vorhaben ist in einen Bauzeitplan eingetaktet. In monatelangen Gesprächen wird Bauherren-übergreifend verhandelt: Welche Projekte schließen sich gegenseitig aus? Was ist bei Verzögerungen?“

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Jedes Vorhaben ist in einen Bauzeitplan eingetaktet.

Koordinatorin Martina Gura

Die Anzahl der Baustellen ist über die Jahre in etwa gleich geblieben. Das Volumen steigt von 11,3 Millionen heuer auf 15,4 Millionen Euro im nächsten Jahr. Grund für die Steigerung ist der Boznerplatz, für den ein europaweiter Wettbewerb für die Neugestaltung ausgeschrieben wurde.

Baustellenprojekte: Die größten Brocken
„Schon ein paar Minuten ohne Wasser, Strom, Internet oder die sichere Abwasserentsorgung sind unvorstellbar. Damit sich die Innsbruckerinnen und Innsbrucker auf das Leitungsnetz verlassen können, investiert die IKB jedes Jahr viel Geld, saniert und erneuert kilometerweite Strecken. Diese Maßnahmen sichern auch zahlreiche Arbeitsplätze, das ist gerade in Krisenzeiten enorm wichtig“, sagt IKB-Vorstand Helmuth Müller stellvertretend auch für Tigas und IVB.

  • Schwerpunkt Altstadt: Der „Fleckerlteppich“ soll heuer durch Ausbesserungsarbeiten möglichst großflächig mit den gewohnten Porphyrsteinen geflickt werden. Lediglich in der Kiebach- und Herzog-Friedrich-Straße soll ein anderer, passender Belag kommen.
  • Schwerpunkt Andreas-Hofer-Straße: 800 Meter alte Straßenbahngleise müssen getauscht werden. Hier kommt auch ein Dämmsystem zum Schutz der Anrainer vor Schienenlärm zum Einsatz.
  • Schwerpunkt Innbrücke: Hier startet in Kürze die zweite Bauphase der Generalsanierung und Tragwerks-Abdichtung. Im Rahmen des ersten Bauabschnitts wurde die unterwasserseitige Hälfte der Brücke gänzlich erneuert und der Verkehr während dieser Zeit auf einer Seite geführt. Das Linksabbiegen von der Innbrücke in die Herzog-Otto-Straße ist in dieser Zeit nicht möglich. Zusätzlich gilt ein Rechtsabbiegeverbot für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen von der Herzog-Otto-Straße auf die Innbrücke.
  • Schwerpunkt Wilten: In der Müllerstraße zwischen der Lieberstraße bis zur Leopoldstraße werden die Gasleitungen und die Wasserversorgung erneuert sowie das Fernwärmenetz ausgebaut. Während der Bauaktivitäten kommt es in diesem Abschnitt voraussichtlich zur Sperre für den Individualverkehr. In der Heiliggeiststraße verbleibt eine Straßenbreite von ca. 5,5 Metern, wodurch diese wichtige Verkehrsachse erhalten bleibt.
  • Schwerpunkt Fürstenweg: Um die Sanierung der Wasserleitungen fortzusetzen, führt die IKB während der Niederwasserperiode von 7. Februar bis Mitte Mai 2022 Restarbeiten am östlichen Fürstenweg vom Hutterweg bis zur Höttinger Au durch.

Mehr Grünflächen
„Wir nützen in Innsbruck Baustellen nach Möglichkeit dazu, auch die Situation für den Umweltverbund ,Gehen, Radfahren, öffentlicher Verkehr’ zu verbessern sowie mehr Grünflächen zu schaffen“, erklärt StR Uschi Schwarzl.

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