03.01.2022 06:02 |

ÖSV eine „Kleinmacht“

Chef fordert: „Es ist Zeit, dass wir anschreiben!“

Die hochgelobte Slalomtruppe von Österreich hat zuletzt zwei Rennen in den Sand gesetzt. In Zagreb will Herrenchef Andreas Puelacher nun endlich gute Resultate sehen: „Es ist Zeit, dass wir anschreiben!“

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Die Slalom-Großmacht des vergangenen Winters hieß Österreich! Vier Weltcupsiege (2x Feller, 2 x Schwarz), elf Podiumsplätze, dazu WM-Silber durch Adrian Pertl und noch die kleine Kristallkugel für Marco Schwarz. „Jetzt“, brummt Herrenchef Andreas Puelacher sarkastisch, „sind wir eine Kleinmacht.“

Beim Auftakt in Val d’Isère war Fabio Gstrein als bester Österreicher auf Rang 14, vor Weihnachten in Madonna di Campiglio Michael Matt gar nur 20. Die hochdekorierte Slalomtruppe wurde zu Saisonbeginn arg zerzaust. Die Verletzungen von Marco Schwarz und Adrian Pertl haben dem Technikteam schwer zugesetzt, dazu zwei Ausfälle von Manuel Feller und ein Formtief von Matt. Fertig ist das Slalom-Malheur. „Ich würde den Slalom nicht als unsere Problemzone bezeichnen. Aber uns fehlen die Ergebnisse, es ist Zeit, dass wir anschreiben“, sagt Puelacher.

Am besten schon am Sljeme, dem Bärenberg nahe Zagreb, wo Feller und Schwarz vor einem Jahr nur vom Deutschen Linus Strasser besiegt wurden.

Vorbereitung in Kärnten
Wie immer holen sich Feller & Co. am Weißensee den letzten Schliff, ehe es am Dienstag nach Zagreb geht. Rennen am 5. Jänner, 15.30 und 18.40 Uhr.

Georg Fraisl
Georg Fraisl
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