Fortschritt gesichert

Niederösterreich erhält zusätzliche Pfizer-Vakzine

Die Prognosen waren eindeutig: Noch vor Weihnachten wären die Pfizer-Impfstoffe in Niederösterreich zur Mangelware geworden. Vor mehreren Wochen wurden aus der NÖ-Landespolitik daher bereits Rufe nach zusätzlichen Lieferungen laut. Am Donnerstag konnte Vollzug gemeldet werden!

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Doch - es gibt sie noch, die guten Nachrichten in Zusammenhang mit der Pandemiebekämpfung. Nachdem Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und der für die Kliniken zuständige Landesvize Stephan Pernkopf Bundesminister Wolfgang Mückstein aufgefordert hatten, aufgrund eines drohenden Mangels rasch für weitere Lieferungen des Pfizer-Vakzins zu sorgen, steht nun fest: Das grüne Christkind hat geliefert.

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Wir in Niederösterreich haben eine klare und einfache Strategie: Je mehr Impfungen, desto weniger schwere Erkrankungen und je rascher geimpft wird, desto besser.

Landesvize Stephan Pernkopf und Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig

Bereits ab nächster Woche werden 300.000 zusätzliche Dosen für Niederösterreich zur Verfügung stehen. Ebenso werden in der darauffolgenden Woche die ersten speziellen Kinderimpffläschchen für Fünf- bis Elfjährige ausgeliefert. Mit diesen wird es möglich sein, das Angebot der Kinderimpfungen zu erweitern, da die Vorbereitung des Impfstoffes damit noch einfacher wird.

„Nachdem wir in Niederösterreich aufgezeigt haben, dass der Impfstoff von Biontech-Pfizer knapp werden könnte, hat der Bund reagiert und am heutigen Tag den notwendigen Nachschub zugesagt. Dafür danken wir Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein und Generalsekretärin Katharina Reich“, so Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig.

150.000 Impfungen pro Woche
Aktuell seien bereits knapp siebzig Prozent aller Niederösterreicher vollimmunisiert, über 25 Prozent bzw. 435.000 Menschen haben schon die dritte Impfdosis. Im Bundesländervergleich liegt Niederösterreich damit hinter dem Burgenland an zweiter Stelle. Bis zu 150.000 Schutzimpfungen pro Woche können im niedergelassenen Bereich, in neun Landesimpfzentren, in den sechs Impfbussen und vielen weiteren Impfstraßen verabreicht werden.

Durch die sinnvolle Vorverlegung des Intervalls zwischen zweiter und dritter Dosis von maximal neun auf minimal vier Monate hätte es zu einem Lieferengpass für den meistverwendeten Impfstoff Comirnaty von Biontech-Pfizer kommen können. Dies vor allem auch vor dem Hintergrund, dass das Nationale Impfgremium den Impfstoff von Moderna erst ab dreißig Jahren empfohlen hat und nunmehr auch die Impfung der Fünf- bis Elfjährigen rasch vorangeht.

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