01.12.2021 14:07 |

Südafrika-Rückkehrer

Omikron: Nun auch vier Verdachtsfälle in Wien

Nun hat auch Wien seine ersten Omikron-Verdachtsfälle: Drei Männer und eine Frau wurden laut Gesundheitsdienst nach ihrer Rückkehr aus Südafrika positiv auf das Coronavirus getestet. Die Detail-Sequenzierungen, ob es sich dabei um Infektionen mit der neuen Mutation B.1.1.529 handelt, stehen aber noch aus. Seit Anfang der Woche ist bestätigt, dass Omikron Österreich erreicht hat.

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Die vier Betroffenen haben alle einen milden Verlauf, berichtete Sonja Vicht, die Sprecherin der MA 15, am Mittwochnachmittag. Der Gesundheitsdienst appellierte einmal mehr an alle Reiserückkehrer aus dem Süden Afrikas, dass sie sich unverzüglich testen lassen sollen. In Wien steht hierfür die Teststraße auf der Donauinsel bei der Floridsdorfer Brücke zur Verfügung. Betroffene sollen mitteilen, dass sie Reiserückkehrer sind. Dadurch kann die Testung beschleunigt werden.

Laut Vicht sollen sich auch negativ getestete Kontaktpersonen von Reiserückkehrern freiwillig in Quarantäne begeben. Das Contact Tracing bei den vier Verdachtsfällen wird nun von der AGES durchgeführt. Vorerst ist noch unklar, mit welchem Flugzeug die vier Personen wann zurückgereist waren. Sie waren jedenfalls über Simbabwe und Mosambik zurück nach Österreich geflogen.

Erste mit Omikron infizierte Person reiste mit dem Zug an
Jene Person, bei der am Samstag als erste in Österreich die Omikron-Variante nachgewiesen wurde, war nach einer Südafrika-Reise vor einer Woche mit dem Zug von München nach Jenbach in Tirol gereist. Zwei Personen, die mit dem Infizierten in einem Haushalt im Tiroler Bezirk Schwarz leben, haben sich angesteckt.

Verdachtsfälle wurden seit Montag auch in Salzburg, Oberösterreich, Vorarlberg und Niederösterreich gemeldet. Die Behörden warten in allen diesen Fällen auf die Ergebnisse der Sequenzierung. Der Verdachtsfall aus Salzburg betrifft einen Wiener, der in dem Bundesland seinen Zweitwohnsitz hat und sich in einer Teststraße einem PCR-Test unterzog. Dutzende Reiserückkehrer aus Südafrika ließen sich nach Aufrufen der Regierung testen. Bei einigen stehen die Ergebnisse noch aus.

Landeverbot, Testpflicht und Quarantäne
Seit Samstag gilt ein Landeverbot für Flugzeuge und Einreiseverbot aus Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini. Davon ausgenommen sind unter anderem österreichische Staatsbürger, es muss aber ein negativer PCR-Test vorgewiesen und eine zehntägige Quarantäne absolviert werden. Direktflüge aus den sieben Ländern nach Österreich gab es auch zuvor keine.

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