Polizei zufrieden

Offene Grenzen, Lockdown „besser zu kontrollieren“

Salzburg
23.11.2021 09:30
Die Agenda der Salzburger Polizei ist klar: Kontrolle der Ausgangsbeschränkungen im „maximalen Umfang“. Das Fazit der Exekutive nach dem ersten Tag im Lockdown: positiv unauffällig. Die Grenz-Situation dürfte vor allem die Pendler erfreuen: Von Stauchaos keine Spur – von Kontrollen allerdings ebenso wenig.

Salzburgs Polizei zieht nach einem Tag „Lockdown für alle“ erste Bilanz: „Es war heute ruhig – die Bevölkerung verhält sich verantwortungsbewusst“, erklärt Chefinspektor Hans Wolfgruber .

Die Polizei war mit den Kontrollergebnissen am ersten Tag im vierten Lockdown „zufrieden“. (Bild: Tröster Andreas)
Die Polizei war mit den Kontrollergebnissen am ersten Tag im vierten Lockdown „zufrieden“.

Bei der Polizei-Gewerkschaft zeigt man sich angesichts der neuen Situation zuversichtlich. „Natürlich ist das herausfordernd, aber nach 20 Monaten Pandemie sind wir schon einiges gewöhnt“, erklärt Gewerkschafter Gerhard Lerch. Die neuen Regeln seien auch besser zu kontrollieren, als beispielsweise der Lockdown für Ungeimpfte. Zudem seien durch die neue Situation andere Kontrollschwerpunkte weggefallen – wie etwa die 2-G-Regel in der Gastronomie. Deswegen habe man jetzt auch wieder mehr Ressourcen.

Keine Spur von Kontrollen an den Grenzübergängen
Bei den Grenzkontrollen setzt die Polizei vor allem auf Stichproben. Daher stellt sich die Grenzsituation nun auch besser dar als in den vorigen Lockdowns. Das bestätigt auch der Oberndorfer Bürgermeister Georg Djundja : „Dies sollte sich auch durch den bevorstehenden Lockdown auf der deutschen Seite nicht ändern.“ Es gelte weiterhin die 24-Stunden-Regelung im kleinen Grenzverkehr. Für den Oberndorfer besonders wichtig: „Es stehen weiterhin keine blauen Kontrollcontainer an der Brücke nach Laufen.“ Diese haben in den früheren Lockdowns quasi als Symbol der Trennung gegolten.

Der Grenzübergang in Großgmain war, wie auch jener in Oberndorf, am Montagnachmittag problemlos passierbar. (Bild: Tschepp Markus)
Der Grenzübergang in Großgmain war, wie auch jener in Oberndorf, am Montagnachmittag problemlos passierbar.

Solche Container stehen dafür beispielsweise an den Grenzübergängen am kleinen Walserberg und der Saalachbrücke. Kontrolliert wurde beim „Krone“-Lokalaugenschein am Montagnachmittag aber auch dort nicht – wohl sehr zur Freude der Pendler, denn ein Stauchaos war daher nicht zu beklagen.

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