09.11.2021 08:00 |

Salzburgs Seilbahner

„Werden wegen der Regelungen Gäste verlieren“

Geimpft oder genesen? Diese Frage wird an den Kassen der Salzburger Seilbahner im heurigen Skiwinter wohl am häufigsten gestellt werden. Für den Skispaß gilt bereits ab dem 15. November die 2-G-Regel. Während so mancher Liftbetreiber Umsatzeinbußen ortet, startet das Kitzsteinhorn nun einen 2-G-Testbetrieb.

2-G-Regel, FFP2-Maskenpflicht und keine Kapazitätsbeschränkungen. So soll, wie dieser Tage berichtet, der Skibetrieb ab dem 15. November anlaufen. Diese Reglungen lassen die Salzburger Seilbahner grübeln.

Wie etwa auch am Katschberg, wo bereits die ersten Pisten präpariert wurden – im Skigebiet lockt teils bereits eine 40 Zentimenter dicke Schneedecke. „Es ist machbar. Wir werden aber Umsatz verlieren, wenn viele nicht Skifahren gehen“, sagt Geschäftsführer Josef Bogensperger. Wie groß das Minus ausfallen wird, lasse sich nicht abschätzen. Ähnlich sieht es Zauchensee-Chefin Veronika Scheffer. „Ich war der Meinung, dass wir Seilbahnunternehmen die 3-G-Regel umsetzen können, wo doch alles in der frischen Luft stattfindet“, so Scheffer. „Wir werden wegen der neuen Regelungen Gäste verlieren. Das tut mir persönlich leid“, sagt er.

Hoffnung ruht auf geimpften Übernachtungsgästen
Zumindest eines stimmt die Seilbahner positiv: Mehr als 80 Prozent der Übernachtungsgäste aus In- und Ausland waren im Sommer geimpft. Am Kitzsteinhorn ist indes am Montag der 2-G-Testbetrieb angelaufen – die Kapruner haben bereits im Oktober aufgesperrt. Der Grödiger Zulassungssystemhersteller Skidata testet diese Woche mit den Gletscherbahnen ein Software-System, mit dem die Saison- und Mehrtageskarten mit einem 2-G-Nachweis verknüpft werden können. „Die Regelung ist eine große Herausforderung, die wir annehmen“, sagt Vorstand Norbert Karlsböck.

 Salzburg-Krone
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