16.10.2021 11:06 |

Stör-Aktion

„Mörder!“ Geschmacklose Proteste auf Impfbus-Route

Von einer geschmacklosen Protest-Aktion wurde die Ankunft des Impfbusses in Neumarkt an der Ybbs im Bezirk Melk überschattet. Impfgegner hinterließen im Ort auf Plakaten und Mauern Botschaften wie „Wer früher impft ist länger tot“ oder „Impfen ist Völkermord“. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Die Unbekannten dürften in der Nacht vor der mobilen Impfaktion ihr Unwesen getrieben haben. Sie beschmierten Mauern und klebten Plakate auf Türen, Fenster und Laternen. Die Botschaft ist dabei eindeutig: „Impfen tötet!“, ist etwa zu lesen. Die Polizei wurde informiert und ermittelt nun wegen Sachbeschädigung.

Einige Vorfälle
Es war dies nicht der erste derartige Vorfall. Eine kleine Gruppe von Personen hat bereits einige Male den Impfbus auf diese Art „empfangen“, heißt es aus dem Büro von Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. „Einmal musste auch schon jemand aus dem Impfbus ,hinausbegleitet‘ werden.“

30.000. Stich
Der Beliebtheit der landesweiten mobilen Impfaktion tun diese Störfeuer aber keinen Abbruch. Erst am Mittwoch wurde dabei der 30.000. Stich verabreicht. Tags darauf hielten die insgesamt sechs Busse neben Neumarkt an der Ybbs auch noch in zwölf anderen Orten. Bemerkenswert: Bei 40 Prozent der Impfungen in den Bussen handelt es sich schon um den dritten Stich. Genauso hoch ist aber auch der Anteil jener, die sich den ersten Piks holen.

 Niederösterreich-Krone
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