Bullen Klasse für sich

Holt das Fernrohr raus!

Salzburg
04.10.2021 23:30
Österreichs Bundesliga verkommt zu einer Mehrklassen-Gesellschaft. Salzburg dominiert wie noch nie und hat bereits zehn Punkte Vorsprung auf Sturm. Die Dreifachbelastung kann Österreichs Meister nichts (mehr) anhaben.

Selbst bei noch so genauer Betrachtung lässt sich auf Salzburgs weißer Weste in der Bundesliga kein weißer Fleck finden!

Österreichs Dauer-Champion geht mit einer perfekten Bilanz in die Länderspielpause und gewann alle zehn Partien. Das gelang bislang erst einem Klub – Salzburg selbst vor drei Jahren. Generell lässt sich sagen, dass Salzburg sich in den letzten Jahren vom Spät- zum Schnellstarter entwickelte. Seit 2018 kassierten die Bullen in den jeweils ersten zehn Spielen nur zwei Niederlagen.

Die kassierte man in der Vorsaison unter Trainer Jesse Marsch, als zwar offensiv regelmäßig ein Feuerwerk gezündet wurde, sich defensiv aber zu oft große Lücken auftaten. „Wir sind eine Spur reifer als in den letzten zwei Jahren“, erklärte Max Wöber. „Wir haben sehr viel daran gearbeitet, wie wir als (Abwehr-) Kette auftreten sollen. Es ist aber nicht nur die Kette, wir haben eine richtig gute Mischung gefunden.“

Rasmus Kristensen hatte bislang jede Menge Grund zum Jubeln. (Bild: Tröster Andreas)
Rasmus Kristensen hatte bislang jede Menge Grund zum Jubeln.

Acht Punkte mehr
Das belegen die Zahlen eindrucksvoll. Wenngleich die Tordifferenz schlechter ist als letzte Saison, ist die Punkteausbeute klar besser: 22 aus dem vergangenen Herbst stehen maximale 30 im diesjährigen gegenüber. Vorbei sind die Zeiten, als Salzburg fast traditionell zu Saisonbeginn schwächelte. Die Dreifachbelastung (Cup, Liga, Europapokal) scheint kein Problem mehr darzustellen.

Wobei sich die Frage stellt, ob es daran liegt, dass die Bullen qualitativ noch einmal zulegten oder die Konkurrenz schwächer wurde. Am wahrscheinlichsten ist eine Mischung aus beiden Optionen.

„Ich glaube, dass wir in der Verfassung, in der wir gerade sind, fast unschlagbar sind“, machte Wöber der Konkurrenz gegenüber dem „ORF“ keine Hoffnung, dass sich daran in absehbarer Zeit was ändern könnte. Um den Meister weiterhin im Blick zu haben, bleibt allen anderen daher nur noch eine Option: Holt das Fernrohr raus!

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