Die Bergrettung Saalfelden-Maria Alm musste am Donnerstag einen deutschen Wanderer mittels Seil beim Abstieg von der Peter-Wiechenthaler-Hütte zur Hilfe kommen. Der Mann hatte das Gelände unterschätzt und schließlich Panikattacken bekommen.
Ein Deutscher (25) hat am Donnerstag auf dem schmalen, steilen Steig während der Wanderung von der Peter-Wiechenthaler-Hütte in Richtung Steinalm Panikattacken erlitten. Er war mit drei Personen im Alter zwischen 25 und 30 Jahren unterwegs.
„Sie unterschätzten das Gelände. Der 25-Jährige konnte auf halber Strecke nicht mehr weiter”, schildert Bernd Tritscher, Bezirksleiter der Bergrettung Pinzgau. „Die Vier machten das einzig Richtige. Sie versuchten nicht auf Biegen und Brechen weiterzugehen, sondern riefen über den Notruf die Bergrettung an.”
„Schwerwiegende Folgen bei Sturz“
Drei Bergretter der Ortsstelle Saalfelden-Maria Alm stiegen zur Wandergruppe auf, versorgten die vier Deutschen und sicherten den 25-Jährigen bis zur Steinalm.
Der Weg von der Peter-Wiechenthaler-Hütte zur Steinalm ist als „schwarzer” Bergweg gekennzeichnet. Bergwege der Kategorie Schwarz sind schmal, steil und führen durch absturzgefährdetes Gelände. „Ein Sturz kann schwerwiegende Folgen haben”, gibt Tritscher zu bedenken.
Felsdurchsetzte oder mit Drahtseilen gesicherte Passagen erfordern unter Umständen den kraftvollen Einsatz von Händen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind zwingend erforderlich.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.