27.09.2021 08:30 |

Albtraum statt Gewinn

37-Jähriger tappte in gemeine Bitcoin-Falle

Die Suche nach einem gewinnbringenden Finanzdienstleister kam einem 37-Jährigen aus dem Bezirk Melk teuer zu stehen. Denn nach einigen Recherchen im Internet entschied er sich für einen Anbieter, hinter dem sich Betrüger versteckten. Und diese Kriminellen kassierten bei ihrem leichtgläubigen Opfer gnadenlos ab.

Bereits kurz nach der Anmeldung läutete das Telefon des 37-Jährigen. Ziel der Betrüger war es, in mehreren Gesprächen eine Software für einen Fernzugriff auf den Computer des Mannes zu installieren. Schlussendlich kam dieser den Aufforderungen nach – ein folgenschwerer Fehler, wie sich bald herausstellte. Denn die Betrüger konnten in einem Zeitraum von mehreren Wochen einige Bitcoin-Transaktionen durchführen.

Gewinn vorgetäuscht
Anfangs konnten sie ihr Opfer noch täuschen und ihm vorgaukeln, dass das Geld gut in Rohstoffen und Kryptowährungen angelegt sei. Doch nachdem es nie Auszahlungen gegeben hatte, wurde der 37-Jährige skeptisch. Er erstattete schlussendlich Anzeige, da war aber bereits ein fünfstelliger Euro-Betrag weg.

Warnung vor unseriösen Plattformen
Leider ist dies kein Einzelfall. Immer wieder gelangen Menschen, die auf der Suche nach dem schnellen Gewinn sind, auf dubiose Webseiten und tappen in die Anlegerfalle. Die Arbeiterkammer warnt explizit davor und verweist dabei auf die Watchlist-Internet. „Das ist eine Plattform gegen Fallen, Fakes und Betrug“, so AKNÖ-Präsident Markus Wieser. Dort widmete man sich zuletzt auch genau dieser Thematik.

 Niederösterreich-Krone
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