Steirer Robert Gucher:

Ein heißer Fußball-Tanz mit den Weltmeistern

Steiermark
03.09.2021 11:00

Robert Gucher ist in Italien mit Pisa perfekt in die Serie B gestartet. Der „steirische Capitano“ ist vom jüngsten Aufschwung begeistert. Die Konkurrenz mit Buffon, Inzaghi und Grosso ist aber gewaltig.

Perfekter Start in die Liga der Weltmeister! Seit 13 Jahren ist der Paldauer Robert Gucher Legionär in Italien - heuer greift der 30-Jährige als Kapitän von AC Pisa, das von einem russischen Milliardär unterstützt wird, zum Aufstieg in die Serie A an. Die Konkurrenz in der zweiten Liga ist allerdings mit den Weltstars Gianluigi Buffon, Fabio Grosso und Filippo Inzaghi gewaltig

Zwei Spiele, zwei Siege (1:0 gegen SPAL, 2:0 gegen Alessandria) - besser hätte Pisa nicht in die Serie B starten können. Und auch wenn wegen Covid nur 50 Prozent der Stadion-Plätze belegt werden dürfen, ist die Begeisterung der Pisa-Tifosi grenzenlos: „2000 haben unseren Bus beim letzten Spiel auf Mopeds zum Stadion eskortiert“, sagte Gucher, ehe er in der Länderspielpause zum Kurzurlaub nach Paldau und Kumberg (wo er mit Gattin Lisa ein Haus gebaut hat) jettete.

Russischer Geldgeber
Der „Capitano“ ist von den jüngsten Wendungen unterm „Schiefen Turm“ begeistert: „Wir haben mit Alexander Knaster seit Jänner einen russischen Geldgeber, der auf der Forbes-Liste weit vorne steht. Er hat alle Schulden bezahlt, jetzt wird ein neues Trainingszentrum gebaut und auch das Stadion soll aufgepeppt werden. Mit dem Isländer Hermannsson, dem Rumänen Marin und Ungarns EM-Spieler Nagy haben wir einige Nationalspieler dazubekommen - und mit dem Israeli Cohen einen Ex-Teamspieler. Der Klub in Pisa soll zu etwas Großem aufgebaut werden - wenn möglich soll’s bis in die Serie A gehen. Was allerdings nicht so leicht wird.“

Denn die Konkurrenz ist groß: „Filippo Inzaghi ist jetzt Trainer in Brescia, Fabio Grosso bei Frosinone - und auch wenn bei Monza Boateng und Balotelli weg sind, hat Eigentümer Silvio Berlusconi immer viel vor“, so Gucher. Der größte Name aber kickt in Parma: Torhüter-Legende Gianluigi Buffon ist zu seinem Heimatklub zurückgekehrt - mit 43 Jahren ist er übrigens zwei Jahre älter als sein Coach Meresca.

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