Frust bei der Austria

Nach Blamage: „Wir schlagen nicht auf alle drauf“

Ursachenforschung bei der Austria nach dem blamablen Aus im Europacup gegen Breidablik. Sportchef Manuel Ortlechner: „Haben nicht viel mehr Möglichkeiten.“ Trainer Manfred Schmid sagt: „Wir wollen den Spielern helfen.“

Der Tag danach bei Violett: Ankunft aus Island um sechs Uhr früh, danach gleich Auslaufen in der Generali-Arena, während die Spieler dann nach Hause durften, standen die Bosse noch Rede und Antwort. Nach dem 1:2 in Breidablik und dem damit verbundenen Aus in der zweiten Quali-Runde der Conference League gilt es, vieles aufzuarbeiten, Lösungsansätze zu finden.

Beschönigen will ja keiner etwas, weder Sportchef Manuel Ortlechner noch Trainer Manfred Schmid, zwei, die mit der Austria bessere Zeiten erlebt hatten, zwei, die nun voll gefordert sind.

„Wir sind verdient ausgeschieden, das ist die Wahrheit“, so Ortlechner, der „sehr viele Aufschlüsse über den Zustand der Mannschaft“ erhalten hat: „Die Spieler haben sehr viel Selbstkritik gezeigt, das ist ein guter Schritt. Die Mannschaft braucht noch Zeit, um stabil zu werden, das überrascht mich aber nicht.“

Trainer Manfred Schmid, unmittelbar nach dem Aus bedient („Wir müssen eine Mannschaft finden, die 90 Minuten bereit ist, Gas zu geben und um unser Wappen zu laufen“), hatte im Flieger auch schon Ursachenforschung betrieben: „Es geht jetzt nicht darum, auf die Mannschaft oder einzelne Spieler draufzuschlagen, sondern darum, wie wir allen helfen können.“

Auch mentales Problem
Ortlechner und Schmid orten auch mentale Probleme: „Wir rätseln darüber, aber die Mannschaft macht sich das Leben selbst schwer, jedes Gegentor ist ein totaler Wirkungstreffer.“

Verstärkungen? Ortlechner achselzuckend: „Wir haben finanziell nicht viel mehr Möglichkeiten ...“

Peter Klöbl
Peter Klöbl
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Freitag, 24. September 2021
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