LK-Bezirksrunde

Zu Besuch im Labor und auf dem Bio-Bergbauernhof

Tirol
26.07.2021 20:00

Die Bezirksrunde in Schwaz führte die Vertreter der Landwirtschaftskammer Tirol ins Zillertal - auf einen Bio-Bergbauernhof am Aschauer Distelberg sowie in die Prüfstelle für Rohmilch und Wasser in Rotholz.

Erster Stop auf der Tour ist Aschau im Zillertal. Am Distelberg liegt dort auf 1150 Metern der Krapferhof. Bewirtet von der Familie Hotter finden dort Hühner, Schweine, Rinder sowie jede Menge Kleinvieh wie Ponys, Pfauen, Hasen oder Nandus ein Zuhause. Die rund 350 Hühner bilden die Haupteinnahmequelle: Eier für den Hofladen, der 2017 eröffnet wurde.

Die 350 Hühner des Biobetriebs teilen sich das große Platzangebot mit verschiedensten anderen Tieren. (Bild: LK Tirol/Lea Singer)
Die 350 Hühner des Biobetriebs teilen sich das große Platzangebot mit verschiedensten anderen Tieren.

Am Berg und im Tal ist der Hofladen beliebt
Zuständig dafür, dass der Laden stets gut gefüllt ist, ist Jungbauer Andreas Hotter. Seine Eltern Hanspeter und Ursula kümmern sich um Hof und Tiere, auch ihre Tochter Bianca hilft mit. Im Sommer sind die Eltern mit den Rindern auf der Alm. Der Hofladen findet großen Anklang. „Durch die Coronakrise ist die Nachfrage noch gestiegen“, freut sich Andreas Hotter. Darum hat die Familie 2020 neue Verarbeitungsräume für die Produkte errichtet.

In den Verarbeitungsräumen produziert Andreas Hotter unter anderen Buttermilch und Joghurt. (Bild: LK Tirol/Lea Singer)
In den Verarbeitungsräumen produziert Andreas Hotter unter anderen Buttermilch und Joghurt.

Nudeln, Sirup, Buttermilch und vieles mehr - im Hofladen verkaufen die Hotters nur eigene Waren. Im Vorjahr haben die Hotters auch einen zweiten Standort unten im Dorf eröffnet. Damit ist aber noch nicht Schluss: Seit kurzen vertreiben die Familie ihre Produkte auch im Internet (shop.krapferhof.at).

Die Vertreter der LK Tirol mit Hanspeter, Ursula und Andreas Hotter (3. - 5. v. li) vor dem neuen Hofladen in Aschau. (Bild: LK Tirol/Lea Singer)
Die Vertreter der LK Tirol mit Hanspeter, Ursula und Andreas Hotter (3. - 5. v. li) vor dem neuen Hofladen in Aschau.

„Dass man als kleiner Bergbauernbetrieb zwei Generationen ernähren kann, ist toll“, zeigt sich Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger beim Besuch begeistert. „Der Einstieg in die Direktvermarktung ist schwierig. Es ist beeindruckend, was ihr geschaffen habt“, gratuliert er.

Hier kommen Milch und Wasser unter der Lupe
Der zweite Stop der Bezirksrunde führt ins Labor des Landeskontrollverbandes Tirol, wo täglich Hunderte Rohmilch- und Wasserproben untersucht werden. Molkereien und auch Landwirte selbst lassen regelmäßig ihre Milch hier prüfen. Spätestens am nächsten Tag bekommen die Bauern Auskunft über das Ergebnis der Analyse. Im Labor werden verschiedenste Parameter gemessen, die Auskunft über die Lebensmittelsicherheit der Milch geben.

Hunderte Milchproben werden im Labor in Rotholz täglich untersucht, um die Qualität sicherzustellen. (Bild: LK Tirol/Lea Singer)
Hunderte Milchproben werden im Labor in Rotholz täglich untersucht, um die Qualität sicherzustellen.

Auch Wasser wird in der Prüf- und Inspektionsstelle Rotholz bakteriologisch und chemisch untersucht. Dieses Angebot nutzen etwa Gemeinden, Almen oder Betreiber von Beschneiungsanlagen.

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