Fuga 300

Mit dem Rennrad vom Gletscher bis ans Meer

Bergkrone
29.06.2021 19:29

Rennradfahren boomt, und in der Szene ist die Fuga 300 Kult. Dabei geht es am Stück 300 Kilometer weit vom Glockner an die Adria.

Wieder hat es nur wenige Minuten gedauert, und der Mythos Fuga 300 war ausgebucht.

„Denn nur von Kärnten aus ist es möglich, an einem Tag mit dem Rad vom Gletscher bis zum Meer zu fahren“, erklärt Ex-Rennradprofi Paco Wrolich.

Fuga 300-Erfinder Paco Wrolich kurz vorm Start (Bild: Wallner Hannes)
Fuga 300-Erfinder Paco Wrolich kurz vorm Start

Samstag war’s wieder so weit: Frühmorgens bei frostigen fünf Grad startete das zwölfstündige Abenteuer bei Kaiserwetter auf der 2369 Meter hoch gelegenen Kaiser-Franz-Josefs-Höhe in Heiligenblut - am Fuße des Großglockners.

150 Starter, unter ihnen auch aktive und ehemalige Spitzensportler wie der Nordische Kombinierer Philipp Orter, Ex-Radprofi René Haselbacher und Olympiasieger Martin Koch sowie zahlreiche andere Hobbysportler wie der burgenländische Winzer Horst Gager und Joachim Unger von Unger-Stahl aus Hartberg waren am Start. „Die Idee, vom Gletscher zum Meer zu radeln, ist genial und perfekt organisiert“, sagt Joachim.

Für den technischen Service steht den Teilnehmern mit Norbert Kostel ebenfalls ein Ex-Radprofi zur Seite. Im Rekordtempo beseitigt er kleine Pannen.

Die Fuga führte die 150 Rennradfahrer vom Glockner-Eis durch Mölltal, Villach und das italienische Kanaltal nach Grado an die Adria. „Einfach legendär!“, freute sich Organisator Michael Kummerer, der auch den Graz-Marathon managt, und warf sich mit den Fuga 300-Rennfahrern in die Fluten. 

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