28.06.2021 08:00 |

Bulle Noah Okafor:

„Ich glaube, dass mich nichts mehr aufhalten kann“

Salzburgs Rekordeinkauf Noah Okafor wusste bisher nur selten zu überzeugen. Was den Schweizer für die neue Saison positiv stimmt und warum es bisher nicht lief.

Mit breitem Grinsen und total gelöst – so hat man Noah Okafor in Salzburg (zu) selten gesehen. Der Schweizer wirkt aktuell aber so befreit und glücklich wie noch nie, seit er 2020 als Rekordtransfer für über elf Millionen Euro Ablöse an die Salzach wechselte.

Im ersten Test war Okafor einer der Stärksten
Im ersten Test des Serienmeisters, der mit 3:1 gegen Dunajska Streda erfolgreich gestaltet wurde, erzielte der 21-Jährige ein Tor und zählte zu den auffälligsten Akteuren in den Reihen Salzburgs. Seit gestern befindet sich der Schweizer mit den Bullen im Trainingslager in Bramberg, feilt an der Form für die neue Saison.

In der der Eidgenosse endlich sein Potenzial abrufen will. „Es war nicht so einfach“, spricht er über die vergangenen 18 Monate. „Ich kam mit vielen Erwartungen in ein neues Land. Dann kam Corona. Ich war alleine, bin aber ein Familienmensch und hatte meine Schwierigkeiten“, gesteht er.

Das in ihn gesetzte Vertrauen zurückzahlen
Im Frühjahr kamen eine Coronaerkrankung und Adduktorenprobleme hinzu. „Ich kam nie in Schwung“, betont Okafor. Der voller Tatendrang ist, im Urlaub an sich arbeitete. „Ich glaube, es ist jetzt soweit, dass mich nichts mehr aufhalten kann und ich vollen Fokus auf den Fußball habe“, gab er zu Protokoll.

Das Gefühl unter Coach Matthias Jaissle sei jedenfalls super. „Ein toller Trainer, ich konnte offen mit ihm reden.“ Nun ist es Zeit, das Vertrauen in Form von Topleistungen zurückzuzahlen. „Das muss ich auf jeden Fall“, weiß Okafor.

Christoph Nister
Christoph Nister
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