23.04.2021 12:11 |

Privates Geständnis

Hamilton: „Manchmal hasse ich meinen Körper“

Siebenfacher Weltmeister, Style-Ikone, Frauenliebling: Das alles ist Lewis Hamilton. Doch an manchen Tagen verliert er sein Selbstbewusstsein. Und dann ist er besonders seinem Körper gegenüber kritisch. Lewis Hamilton gibt sich auf Instagram menschlicher denn je.

Es sind Worte, die zeigen, wie schnell einen die Selbstzweifel einholen können. Er könnte auch darüber schreiben, dass er das Gesamtklassement der Formel 1 immer noch anführt, auch in dieser Saison, wenn auch nur mit einem Punkt Unterschied (für die schnellste Runde in Imola) vor Red Bulls Max Verstappen. Oder über seine neuesten Autos und Errungenschaften. Stattdessen schreibt er darüber, wie schwer es ist, psychisch mit dem Covid-Alltag fertig zu werden. Darüber berichteten nur wenige Sport-Stars bisher.

Sichtlich frei, halbnackt zeigt sich Hamilton bei Instagram nach einer Trainingseinheit und schreibt dazu: „Ich war immer der dünne Typ. Zum Teil als Folge meines Jobs, aber vor allem wegen falscher Diäten, falschen Trainings, falschen Workouts und schlechten Schlafes. Training ist immer ein harter Kampf mit mir selbst, das war es immer. Es gibt Tage, da spüre ich einfach keine Motivation, an denen ich meinen Körper hasse, Tage, an denen ich mich zu dünn oder zu fett fühle.“

Dann spricht der Brite über sein Gewicht: „Mein Gewicht pendelt sich schwer ein, es geht manchmal innerhalb einer Woche 2 bis 3 Kilos rauf oder runter. Es kommt auf die Menge des Schlafes, des Wassers und des Trainings an. Der Schlüssel für die Konsistenz ist richtiges Essen. Das ist auch nicht leicht, aber man muss es versuchen (er selber ernährt sich vegan, Anm. der Red.). Das bin ich nach einer Trainingseinheit heute Morgen. Vergesst nicht, Workouts lassen euch den Tag positiv starten, wenn ihr, wie ich, mit mentaler Gesundheit leben wollt, hilft das Training sehr viel.“

Russell-Tröster
Dass sich Hamilton für andere einsetzt, ist keine Neuigkeit. Nach dem Großen Preis von Emilia Romagna versuchte er seinen Williams-Kollegen George Russell aufzumuntern, der nach einem schrecklichen Crash aus dem Rennen geflogen war. Auch für den Drittplatzierten Lando Norris hatte er nach dem Qualifying ein paar nette Worte übrig. 

Tamas Denes
Tamas Denes
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