Niedrige Zinsen, hohe Mieten, Inflationssorgen und das Bedürfnis, sein Geld sicher zu investieren: Diese Faktoren treiben den Preis von Wohn-Immobilien auch während der Corona-Krise weiter an. Im Schnitt um sieben Prozent sind die steirischen Preise 2020 gestiegen.
Raum Graz wächst am stärksten
„Nirgendwo in Österreich ist der Zuzug so stark wie im Grazer Westen und im südlichen Grazer Umland“, sagt Nikolaus Lallitsch von Raiffeisen Immobilien. Ländliche Gebiete von Murau bis Mürzzuschlag können da noch nicht mithalten – obwohl ein Bedürfnis nach mehr Wohnraum, Natur und ausgeglichenem Klima erkennbar sei. Und im Vergleich zum Rest von Österreich kaufen die Steirer noch recht billig: Häuser kosten um 20 Prozent weniger, Grundstücke sogar um ein Drittel.
Auch im heurigen Jahr dürfte der Boom weitergehen. Die Zinsen bleiben niedrig. Für 2021 rechnen die Analysten mit einem Preisanstieg von mindestens fünf Prozent. Und wenn die Wirtschaft wieder anzieht, so sagen sie voraus, könnte sich die Steiermark preismäßig den anderen Bundesländern annähern...
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