12.04.2021 08:00 |

Jobs in der Pflege

Menschen helfen und dabei Karriere machen

Etwas Sinnvolles aus dem eigenen Berufsleben machen. Eine krisensichere Anstellung haben. Mitmenschen und der Gesellschaft helfen. Sich weiterbilden und persönlich entwickeln. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein? Ist es aber nicht: Im Bereich der Pflege und Betreuung ist all das möglich. 

Die Herausforderung: Wir können Krankheiten immer besser behandeln. Unsere Gesellschaft wird dadurch immer älter. Und dann sind da noch Geschehnisse wie die aktuelle Pandemie, die es erfordern, in der Sekunde zu handeln und mit einem größeren Aufkommen an Patientinnen und Patienten umzugehen. Wer im Krankenhaus arbeitet, stellt sich täglich in den Dienst der Menschen. Gleichzeitig geht es auch darum, die Versorgung der Patienten stets auf einem hohen Niveau zu halten. Besonders in Spitälern werden daher aktuell dringend mehr Pflegekräfte benötigt.

Die Chance: Die Arbeitswelt entwickelt sich stetig weiter und die Suche nach einem Job mit Sinn erscheint manchmal schwierig. Pflege und Betreuung bieten vielfältige Berufschancen für Menschen, die Gutes tun wollen. Ob Patientenbetreuung in Spitälern, mobile Heimhilfe oder Alltagsbegleitung für behinderte Personen - diese Berufe zählen definitiv zu den Jobs der Zukunft.

Hier kann jeder seine wahre Berufung finden
Egal ob junge Menschen, die frisch aus der Schule kommen, Studierende oder berufliche Quereinsteiger: Alle können in Pflege- und Sozialberufen ihre Erfüllung finden. Der Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger Michael erzählt, wie es ihm zu Beginn seiner Ausbildung ergangen ist:

Jobs wie seiner erfordern vor allem Tatkraft, echte Hingabe und Liebe zum Menschen. Wer diese Voraussetzungen mitbringt, ist in der Pflege und Betreuung genau richtig. Und das Schöne: Die viele Mühe und der enorme Einsatz für die Patientinnen und Patienten bleibt nicht unerwidert, wie Michael weiß:

Weiterbildung und Abwechslung
Jobs in Pflege und Betreuung bieten viel Raum zur persönlichen Entfaltung und Weiterbildung. Eintönigkeit muss man hier außerdem nicht fürchten: Jeder neue Patient und jede neue Patientin bringt die eigene (Kranken-)Geschichte mit und benötigt dadurch individuelle Behandlungen oder Eingriffe. Das Krankenhauspersonal wird deshalb täglich aufs Neue gefordert - fachlich wie menschlich.

Pflege(fach)assistenz, Gesundheitspflege & Co: Was ist was?
Wer in der Pflege oder Betreuung in einem Krankenhaus arbeiten möchte, hat dafür viele Möglichkeiten. Sehen wir uns an, welche Aufgaben im Spital warten und wie die Ausbildungen aussehen.

  • Pflegeassistenz:Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten unterstützen das medizinische Team im Krankenhaus und betreuen pflegebedürftige Menschen (auch in Seniorenwohnheimen oder im häuslichen Umfeld). Auch die Dokumentation der Pflegemaßnahmen, die Körperpflege der Pflegebedürftigen sowie das sofortige Verständigen einer Ärztin oder eins Arztes, falls sich der Gesundheitszustand eines Patienten oder einer Patientin verändert, gehören zum Aufgabenbereich. In dieser Ausbildung lernt man die professionelle Pflege sowie die Grundlagen von Anatomie, Diagnostik, Therapie, Krankheits- und Arzneimittellehre. Theoretische Wissensvermittlung und angeleitetes praktisches Arbeiten wechseln einander ab.
  • Pflegefachassistenz: Wer sich nach der Pflegeassistenz weiterbilden möchte, kann den Weg zur Pflegefachassistenz einschlagen. In der Praxis unterstützen Pflegefachassistentinnen und Pflegefachassistenten eigenverantwortlich den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege: Der Patientenzustand wird beobachtet, Pflegemaßnahmen werden durchgeführt und auch an der Diagnostik und Therapie ist man beteiligt. Neben dem Fokus auf die Patientinnen und Patienten müssen Pflegefachassistenzkräfte auch an der Ausbildung der Pflegeassistenzberufe mitwirken. In der Ausbildung wird man in einer einjährigen Vollzeit- oder eineinhalbjährigen Teilzeitausbildung von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz aufgeschult.
  • Gesundheits- und Krankenpflege:Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger können neben Spitälern auch in Seniorenheimen, in der mobilen Pflege, in ärztlichen Ordinationen oder in Kuranstalten arbeiten. Sie pflegen, begleiten und betreuen Menschen mit körperlichen und psychischen Erkrankungen oder Verletzungen sowie Personen nach einer Operation. Dazu gehört unter anderem das Verabreichen von Injektionen und Bluttransfusionen, Entfernen von Nähten oder Wechseln von Verbänden. Hier gibt es ein Bachelorstudium und eine Diplom-Ausbildung mit teils unterschiedlichen Inhalten. Darunter fallen Pflegetechniken, Krankheitslehre und richtige Gesprächsführung beziehungsweise Konfliktbewältigung und Kreativitätstraining. Die Möglichkeiten zur Vertiefung reichen von Kinder- und Jugendlichenpflege über Krankenhaushygiene bis zur Pflege in Krisensituationen. Warum sich der Jobwechsel für Katharina gelohnt hat, erzählt die Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin im Video:

Pure Vielfalt: Jobmöglichkeiten außerhalb des Spitals
Im Bereich der Pflege und Betreuung gibt es noch viele weitere Berufe, die außerhalb des Spitals, also etwa in der mobilen Pflege, in der Tagesbetreuung oder in stationären Einrichtungen ausgeübt werden. Das sind zum Beispiel die Heimhilfe oder die Sozialbetreuung in den Bereichen Altenarbeit, Behindertenarbeit, Behindertenbegleitung oder Familienarbeit.

So funktioniert’s: Ausbildung und offene Stellen entdecken
Wie kommt man zum passenden Job? Und wo macht man überhaupt die Ausbildung? Damit alle Interessierten durchblicken, sammelt das Land Salzburg alle notwendigen Informationen auf der Plattform dasiststark.at. Hier finden sich alle Informationen zu sämtlichen Pflege- und Betreuungsberufen und die aktuell offenen Stellen im Bundesland Salzburg.

Anpacken statt danebenstehen - das ist stark!
Wer einen dieser abwechslungsreichen Berufe ergreifen will, muss in erster Linie eines mitbringen: Engagement. Die Ausbildungen sind herausfordernd und schließen mit Prüfungen oder schriftlichen Arbeiten ab. Wer sie gemeistert hat, schreitet top-ausgebildet und selbstbewusst zur Tat - und hat dabei noch einen krisenfesten, spannenden und erfüllenden Job in der Tasche. Also los! Die Plattform dasiststark.at wartet darauf, erkundet zu werden - von allen starken Menschen, die sich in ihrem Arbeitsalltag für das Wohl anderer einsetzen wollen.

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