26.03.2021 07:10 |

„Krone“-Gartenserie

Beeriges Superfood selbst anpflanzen

Goji, Aronja oder Heidelbeere - Superfood ist in nahezuh aller Munde. Doch müssen die beerigen Superfrüchte nicht teuer im Handel gekauft werden; sie können im eigenen Garten gepflanzt werden. Mit Erdbeeren, Himbeeren und der wohlschmekenden Maibeere können außerdem für Kinder tolle „Naschecken“ angelegt werden.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Superfoods sind Lebensmittel, denen besonders viele Nährstoffe und Vitamine zugeschrieben werden. So soll die Aronia (oder auch Apfelbeere genannt) mehr Vitamin C, als eine Orange enthalten. In der Baumschule Teuffenbach in Steindorf am Ossiacher See sind verschiedene Beerenpflanzen mit dem Boost für die Gesundheit sowie die klassichen Beerenpflanzen für den eigenen Garten, Balkon oder die Wohnung zu haben.

Darunter auch die Heidelbeere, die von den Kärntner Gärtnern heuer zur Pflanze des Jahres gekürt wurde. „Wer Heidelbeeren pflanzen will, sollte diese in saurer Moorbeeterde pflanzen und immer zwei Stück einsetzen, denn sie bestäuben sich gegenseitig“, erklärt Signe Teuffenbach-Fischer. Außerdem sollte alle paar Jahre wieder frische Moorbeeterde den Wurzeln beigemengt werden. Von den Heidelbeeren gibt es mehrere verschiedene Sorten. Bei den Pflanzen handelt es sich um Kulturpflanzen, sie sind nicht mit den „Schwarzbeeren“, die Wald wachsen zu vergleichen.  Besonders schmackhaft ist übrigens die Maibeere, die wie eine länglichere Version der Heidelbeere aussieht.

Und weil Kinder die süßen Beeren lieben, ist nun die beste Zeit, um im Garten eine kleine Naschecke mit Heidelbeere, Him- oder Brombeeren, Stachelbeeren, Ribiseln und natürlich Erdbeeren anzulegen. Dabei kann ganz frei nach Gusto ausgewählt werden. Ein weitere Vorteil ist es, dass Himbeere, Brombeere und Co auch recht genügsam sind. Beim Pflanzen von Him- und Brombeeren muss aber daran gedacht werden, dass das Beet zumindest einen halben Meter breit ist und die Pflanzen eine Stütze brauchen. „Im Herbst werden bei den Himbeeren die Triebe, die Früchte getragen haben abgeschnitten“, so Teuffenbach-Fischer. Bei kargen Böden empfiehlt die Expertin im Frühjahr eine Düngung mit Beerendünger.

Im großen Garten machen sich auch Wein oder Kiwis gut - sie brauchen neben Platz aber auch einen sehr sonnigen Ort. „Die Pflanzen geeihen am Besten bei einer Wand“, schildert Teuffenbach-Fischer. Wer süße Beeren auf seinem Balkon haben will, dem empfiehlt die Expertin Erdbeeren, sie gedeihen auch in Balkonkisten. Hier sollte aber darauf geachtet werden, dass alle zwei Jahre die Erde ausgetauscht wird, weil die Pflanzen die Erde auslaugen. Auf einem großen Balkon ist es auch möglich Himbeeren oder andere Beerensträucher einzusetzen. Teuffenbach-Fischer: „Da bedarf es aber schon eines Pflanzgefäßes, das mindestens kniehoch ist“

Machen auch Sie mit
Zeigen Sie uns, was Sie jetzt anpflanzen oder wie ihre grüne Oase in ihrem Haus aussieht. Schicken Sie Fotos, Videos, Erfahrungen per E-Mail an kaerntner@kronenzeitung.at; wir veröffentlichen sie gerne in der „Kärntner Krone“ aber auch im Internet. Für alle Veröffentlichungen git´s eine Belohnung: Gewinnspiele rund um das Thema Garteln folgen!

Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Donnerstag, 20. Jänner 2022
Wetter Symbol
(Bild: Krone KREATIV)