Die Eishockey-Cracks der Graz99ers kamen gegen Dornbirn völlig unter die Räder, kassierten am Freitag eine brutale 1:7-Klatsche. „Wir machen Fehler wie eine Jugendmannschaft. Die Spieler müssen Verantwortung übernehmen!“, war Coach Jens Gustafsson extrem sauer.
Bekanntlich ist Dornbirn diese Saison der große Angstgegner der 99ers. Aber, dass es gleich derartig laufen muss, war nicht im Sinne des Erfinders. Bereits nach 31 (!) Sekunden besorgte Rapuzzi die Führung der Vorarlberger. Cameranesi konnte für Graz zwar ausgleichen. Doch Jevpalovs (7.) und Yogan (9.) stellten eine sichere 3:1-Führung der Bulldogs her. Die Steirer wie in Schockstarre, Trainer Gustafsson nahm ein Time-out.
Er wollte seine Burschen wachrütteln. Doch das Team reagierte nicht: Romig sorgte in Überzahl für das 4:1 (19.). Rapuzzi (35., 38., 45.) knipste mit einem Dreierpack den 99ers endgültig die Lichter aus – 1:7!
Graz agierte schwach, kam kaum in die Zweikämpfe, produzierte haarsträubende Fehler und kassierte viele Strafen. Spielt man so, wird es auch in der Qualirunde brutal schwer. Ob die 99ers nun (bis 15. Februar ist Zeit für Transfers) noch nachrüsten, lässt der Klub offen. Nach dem 1:7 war Gustafsson sauer: „Jeder muss in den Spiegel schauen und Verantwortung übernehmen. Manche Spieler verstecken sich hinter den anderen Spielern.“ Am Sonntag wartet Salzburg – es geht um Rang sieben im Grunddurchgang!
ICE-Hockey-League: Moser Medical Graz99ers - Dornbirn 1:7 (1:4, 0:2, 0:1). - Torfolge: 0:1 (1.) Rapuzzi, 1:1 (4.) Cameranesi, 1:2 (7.) Jevpalovs, 1:3 (9.) Yogan, 1:4 (19./PP) Romig, 1:5 (35./PP), 1:6 (38./PP) und 1:7 (45./SH) Rapuzzi. - Weiters: Bratislava - Salzburg 2:3, Vienna Capitals - KAC 2:3, Bozen - VSV 5:0, Innsbruck - Linz 2:4
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