Das Leben seiner drei Kinder (1, 3, 5) und eines Freundes (37) hat der alleinerziehende Vater Christoph G. beim Brand seines Wohnhauses am Montag im oberösterreichischen Spital am Pyhrn gerettet - die „Krone“ berichtete. Bis auf ein paar Dokumente wurde sein Hab und Gut zerstört. „Das Wichtigste ist aber, dass wir uns noch haben“, betont G.
„Ich bin so dankbar dafür, dass ich munter wurde und noch alle retten konnte“, sagt Christoph G. am Tag nach der Brandkatastrophe, bei der am Montag sein Haus in Spital am Pyhrn zerstört worden ist.
Versperrter Fluchtweg
Der 34-Jährige hatte die schlafenden Kinder Johanna (5), Leander (3) und Rosa (1) geweckt und sofort in Sicherheit gebracht. Seinem Freund Andreas L. (37), der im 1. Stock übernachtet hatte, war der Fluchtweg über die Treppe versperrt. „Ich hab’ mir um den Andi große Sorgen gemacht und nach ihm gerufen. Zum Glück konnte ich ihn von außen über eine Leiter bergen“, erklärt Familenvater G.
Mit den Kindern suchte er in einem Auto Zuflucht. „Wir haben von dort mitangesehen, wie das Haus in Vollbrand stand. Die Johanna war ganz traurig, weil sie mir am Vortag noch eine Zeichnung gemacht hatte, die sie nicht retten konnte.“
Andenken an tote Mama vernichtet
Beinahe der gesamte Besitz der Familie ist durch Flammen oder Löschwasser zerstört: „Alles stinkt und ist verrußt.“ G. konnte nur ein paar Dokumente bergen. „Das Schlimmste ist aber, dass die Andenken an Birgit, der Mama der Kinder, die vor einem Jahr gestorben ist, vernichtet wurden“, seufzt er.
Die Familie fand vorerst bei Oma Regina Unterschlupf. Freunde helfen mit Kleidung und dem Allernötigsten aus.
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Jürgen Pachner, Kronen Zeitung
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