41.000 angemeldet

Massentests in Wien gehen in die zweite Runde

Wien
07.01.2021 12:51

Am Freitag fällt der Startschuss, und damit früher als im Großteil Österreichs: In Wien gehen ab 8. Jänner die Corona-Massentests in eine neue Runde, erneut wird an insgesamt drei Standorten getestet. Bis zum 17. Jänner gibt es die Gelegenheit, sich in der Marxhalle, der Stadthalle und der Messehalle einem Coronavirus-Test zu unterziehen. Gerüstet sei man für rund eine Million Tests, hieß es am Donnerstag. Federführend organisiert wird die Aktion vom Bundesheer.

Voraussetzung für eine Testteilnahme ist die Anmeldung über die Plattform des Bundes https://oesterreich-testet.at, die seit Montag online ist. Darüber hinaus können Termine ab sofort auch telefonisch unter 0800/220 330 gebucht werden. Die Hotline ist von 7 bis 22 Uhr erreichbar.

Wie Mario Dujakovic, Sprecher von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, am Donnerstag mitteilte, gab es bislang bereits rund 41.000 Anmeldungen, auch eine mehrfache Teilnahme sei möglich, wurde betont.

1200 Soldaten im Einsatz
Das Bundesheer steht mit insgesamt 1200 Soldaten im Einsatz, wie Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums, mitteilte. Die Marxhalle werde durch die Garde betreut, erklärte er, in der Stadthalle würden zudem erstmals ausschließlich Milizsoldaten zum Einsatz kommen, so Bauer, „und in der Messehalle testet die niederösterreichische 3. Jägerbrigade“, informierte er via Twitter.

Auch Mitarbeiter des Arbeitersamariterbundes und der Feuerwehr sind im Einsatz.

13,5 Prozent nahmen bei erster Runde teil
Beim ersten Massentest Anfang Dezember hatten nur rund 235.000 Personen oder 13,5 Prozent der Test-berechtigten Wienerinnen und Wiener (Bevölkerung ab sechs Jahren, Anm.) teilgenommen - womit die Bundeshauptstadt die niedrigste Bundesländerquote Österreichs verzeichnet hatte. Einen weitaus größeren Ansturm auf die Corona-Tests gab es jedoch vor den Weihnachtsfeiertagen - in der Folge mussten die Kapazitäten in den Teststraßen sogar weiter aufgestockt werden.

Er werde nicht überrascht sein, wenn man nicht 900.000 Menschen testen werde, sagte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ): „Aber wir sind vorbereitet.“ In Wien stehen abseits der Massentest-Infrastruktur auch drei permanente Teststraßen zur Verfügung. Diese befinden sich im Austria Center, dem Happel-Stadion und auf der Donauinsel. Sie sollen weiter in Betrieb bleiben, wie Hacker betonte. Möglich sei lediglich, dass die Kapazitäten während der Massentests vorübergehend reduziert werden.

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