29.12.2020 10:38 |

Mit 5-Nanometer-CPU

Xiaomi präsentiert neues Android-Flaggschiff Mi 11

Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi hat noch im alten Jahr sein Android-Flaggschiff für das Jahr 2021 enthüllt: das Mi 11. An Bord ist High-End-Technik wie Qualcomms Snapdragon-888-Prozessor und ein 120-Hertz-Display, der Preis soll sich in China auf umgerechnet rund 500 Euro belaufen. Ein Ladegerät liegt nicht automatisch bei.

Die technischen Daten des Xiaomi Mi 11 umfassen ein 6,81 Zoll großes OLED-Display mit 120 Hertz Bildwiederholrate, HDR10+ und einer Auflösung von 3200 mal 1440 Pixeln, Qualcomms 5G-fähigen 5-Nanometer-Prozessor Snapdragon 888 und bis zu zwölf Gigabyte LPDDR5-RAM. Der interne Speicher ist wahlweise 128 oder 256 Gigabyte groß.

108-Megapixel-Kamera an Bord
Bei der Kamera setzt man auf ein Dreifach-System mit einem 108-Megapixel-Hauptsensor, Weitwinkel- und Makrokamera mit 13 bzw. fünf Megapixeln Auflösung. Die Frontkamera lugt aus einem Loch im Display mit einer Auflösung von 20 Megapixeln zum Nutzer. Das Kamerasystem ist in einem etwas aus dem Gehäuse hervorstehenden quadratischen Modul verbaut.

Der Akku - laut Xiaomi mit 50 Watt besonders schnell wieder aufladbar - bietet eine Kapazität von 4600 mAh. Beim Sound soll eine Partnerschaft mit harman/kardon Akzente setzen. Beim Betriebssystem handelt es sich um Android 11 mit Xiaomis hauseigener MIUI-Benutzeroberfläche.

128-Gigabyte-Version kostet in China 500 Euro
Bislang wurde das Xiaomi Mi 11 nur für den chinesischen Markt angekündigt und kann dort bereits vorbestellt werden. In China sind zwei Varianten geplant: eine mit acht Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Flash-Speicher um umgerechnet rund 500 Euro und eine mit zwölf Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Speicher um rund 600 Euro. Standardmäßig werden die neuen Xiaomi-Smartphones ohne Ladegerät verkauft, in China bietet der Hersteller aber auch Pakete inklusive Ladegerät an, für das sonst noch einmal rund zwölf Euro fällig werden.

Sollte das Xiaomi Mi 11 zu ähnlichen Preisen wie in China nach Europa kommen, wäre das eine Kampfansage an die etablierte Konkurrenz, die bei ähnlicher Ausstattung durchaus das Doppelte für ihre Smartphone-Flaggschiffe verlangt. Allzu euphorisch sollten europäische Nutzer aber nicht auf die China-Preise blicken: In der Vergangenheit kamen Xiaomi-Smartphones in Europa nicht immer zu den Kampfpreisen auf den Markt, für die sie in China zu haben sind.

Dominik Erlinger
Dominik Erlinger
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