Mathematik entschärft

Fahrplan fix: Keine Angst vor Zentralmatura neu

Österreich
15.09.2020 16:21

Geschenkt wird ihnen zwar immer noch nichts, für angehende Maturanten kommen aber gute Nachrichten aus dem Bildungsministerium: Die Jahresnote wird auch in Zukunft mit der Maturanote kombiniert. Das „Grusel“-Fach Mathematik wurde zusätzlich entschärft - und soll wieder mehr Spaß machen. Im „Corona-Jahr“ war und ist vieles anderes - besonders im Bildungsbereich. 

Auch die Zentralmatura war davon betroffen: „Heuer wurde die Jahresnote in die Maturanote einbezogen. Diese Regelung hat sich bewährt und wird beibehalten“, so Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP). Eine Ankündigung, die bei angehenden Maturanten wohl für Entspannung sorgt. Sie können also schon jetzt den Grundstein für einen positiven Abschluss legen.

Die „Corona-Zentralmatura“ vom vergangenen Haupttermin hat sich bewährt. (Bild: Wenzel Markus)
Die „Corona-Zentralmatura“ vom vergangenen Haupttermin hat sich bewährt.

Keine leeren Matura-Blätter mehr
Dass aber (wie bei der „Corona“-Matura mehrfach passiert) einfach nur leere Blätter abgegeben werden, geht nicht mehr. Damit die Jahresnote einbezogen wird, müssen nämlich 30 Prozent der Maximal-Punkteanzahl erreicht werden. Hier zum Beispiel der Fahrplan für Mathe-Minimalisten: Wer ein Befriedigend aus dem Jahreszeugnis mitbringt und 11 von 36 Punkten - eigentlich ein Nicht Genügend - erreicht, ist mit einem schwachen Vierer durch.

Dem „Grusel“-Fach wurden zusätzlich ein paar Zähne gezogen: Textlastige Beispiele, die immer wieder für viel Kritik gesorgt haben, sollen der Vergangenheit angehören. Es wird wieder mehr auf die Grundkompetenzen gelegt (technische, ohne Taschenrechner). Auch das Punktesystem wurde vereinfacht.

Oliver Papacek, Kronen Zeitung

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