13.09.2020 16:40 |

„Boden brüchiger“

Erdrutsch in Nepal fordert mindestens 11 Tote

Ein Erdrutsch hat in Nepal mindestens elf Menschen das Leben gekostet. Nach weiteren 21 Vermissten wurde am Sonntag in dem Ort Bahrabise in Zentralnepal noch gesucht. Sintflutartige Regenfälle hatten einen Berg zum Einsturz gebracht, die Erdmassen erfassten den Ort um Mitternacht.

Bahrabise und die Umgebung gehören zu den Regionen, die am stärksten von dem Erdbeben 2015 getroffen wurden. Die Aufbauarbeiten seien dort noch in Gang gewesen. Die Mure zerstörte demnach mehr als 100 Häuser in dem Ort im Bezirk Sindhupalchowk, der an Tibet grenzt. Seit Juni gab es dort bereits drei größere Erdrutsche.

250 Todesopfer seit Mai
„Wir befürchten mehr Erdrutsche, weil der Boden nach dem Erdbeben brüchiger geworden ist“, so Bürgermeister Nimphunjo Sherpa. Die Gemeine plant, einige Siedlungen umzuverlegen. Die vom Monsunregen ausgelösten Muren haben seit Mai mindestens 250 Menschen in Nepal das Leben gekostet.

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