11.09.2020 13:17 |

Generali Open in Kitz

Der Weg vom Flughafen bis zum Center Court

Durch das Coronavirus sind heuer die Abläufe bei den Generali Open in Kitzbühel komplizierter und aufwendiger zu organisieren. Bestes Beispiel dafür ist der Weg der Spieler, den sie bestreiten müssen, um vom Airport zum Center Court und retour zu gelangen.

Die Anreise vom Flughafen in die Gamsstadt ermöglichen ihnen die Chauffeure des Fahrdienstes. „Neu ist, dass in den kleinen Pkw maximal zwei Gäste, in den großen Autos vier Gäste, transportiert werden dürfen. Für alle gilt Maskenpflicht“, informiert Fahrdienstleiter Andreas Oberacher (37).

Die Chauffeure bringen die Spieler folglich zum Stadion. Dort müssen sie an der eigenen Covid-Station einen Coronatest über sich ergehen lassen. „Wir machen einen Rachenabstrich und werten diesen in unserem eigenen Labor mitten in Kitzbühel aus. Die Auswertung dauert rund drei bis fünf Stunden, die Spieler erhalten somit rasch ihr Testergebnis“, verdeutlicht Internist Christian Hengl.

Nach dem Rachenabstrich geht’s für die Spieler direkt in ihr Hotel. Dort müssen sie so lange isoliert in ihren Zimmern ausharren, bis sie das Testergebnis per Handy erhalten. „Erst wenn das Ergebnis negativ ausfällt, erhalten sie ihre Akkreditierung“, weiß Covid-Beauftragte Lisa Hagsteiner (29).

Fiebercheck, drei Fragen beantworten und Maske
Doch damit ist der Weg zum Center Court noch nicht geebnet. „Sobald die Spieler im Stadionbereich eintreffen, müssen sie zum Fiebercheck. Zudem müssen sie auf ihrem Handy drei Fragen von der ATP beantworten – etwa, ob sie in den vergangenen 14 Tagen Kontakt mit Personen hatten, die Covid-19-Symptome aufwiesen“, schildert Hagsteiner.

Die ATP überprüft die Angaben. Wenn alles korrekt ist, senden sie den Spielern eine E-Mail. Diese müssen sie am Empfangsschalter vorzeigen. Erst dann dürfen sie das Gelände betreten – natürlich stets mit Mund-Nasen-Schutz.

„Dieses Prozedere müssen die Spieler jedes Mal, wenn sie ins Stadion kommen, über sich ergehen lassen. Zudem werden sie an jedem vierten Tag erneut getestet“, sagt die 29-Jährige.

„Beschwerden von den Spielern gibt es kaum“
Beim „Players Desk“, wo die Spieler ihre Wäsche abgeben und Trainingsplätze buchen können, wird meist digital kommuniziert.

Auch wenn die Spieler abreisen, müssen sie sich einem Coronatest unterziehen. „Nur mit einem negativen Ergebnis dürfen sie abreisen“, erklärt Hagsteiner.

Eine kleine Odyssee, bis die Profis auf den Sandplatz gelangen. Gibt es Beschwerden? „Kaum, alle sind sehr diszipliniert. Jeder ist froh, dass das Turnier stattfinden kann“, weiß die 29-Jährige.

Jasmin Steiner und Claus Meinert, Kronen Zeitung

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