11.08.2020 18:25 |

Besonders in Barcelona

Corona-Pandemie ließ Mietpreise in Spanien sinken

Laut einer Studie haben der Corona-Lockdown und das damit einhergehend verstärkt eingesetzte Home-Office in Spanien zu einer Verschiebung der Wohnungsnachfrage geführt. In den Großstädten fallen nun die Mietpreise. Zwischen Juni und Juli gaben sie in Madrid um durchschnittlich 1,7 Prozent und in Barcelona sogar um 2,5 Prozent nach.

„Viele Spanier erwägen, die Großstädte zu verlassen und in abgelegene Gebiete zu ziehen, wo sie größere, hellere und geräumigere Wohnungen finden“, sagte die Sprecherin des Immobilienportals Fotocasa, das die Studie durchgeführt hat. Im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus hatte die Regierung im März eine der strengsten Ausgangssperren Europas verhängt.

Mieten in ganz Spanien gesunken
In ganz Spanien sanken die Wohnungsmieten im Juli um durchschnittlich 0,8 Prozent, lagen aber immer noch um 7,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Ländliche Gemeinden gefragter
Daten des Immobilienportals Idealista zeigen zudem, dass zwischen Jänner und Juni der Anteil der Suchen nach Immobilien in Dörfern von 10,1 auf 13,2 Prozent gestiegen ist. „Der Lockdown und die Zunahme von Home-Office in Spanien haben zu einer Verschiebung der Wohnungsnachfrage geführt und ein zunehmendes Interesse an Wohnungen in Dörfern mit weniger als 5000 Einwohnern erzeugt“, hieß es zur Begründung.

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