17.07.2020 22:08 |

Chef Geld gestohlen

Zerstückelter US-Millionär: Assistent (21) in Haft

Nach dem grauenhaften Mord an dem US-Millionär Fahim Saleh, der zerstückelt in seiner Luxus-Wohnung in Manhattan gefunden wurde, laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Nun wurde ein Verdächtiger ausgeforscht und verhaftet, der für das 33-jährige Opfer gearbeitet hatte. Es handle sich dabei um den 21 Jahre alten Assistenten des Technologie-Unternehmers, berichtete die „New York Times“. Der Mann solle wegen Mordes angeklagt werden.

Der Autopsiebericht des Unternehmers enthüllt, welche grauenhaften Szenen sich in dem Luxus-Appartement in New York abgespielt haben muss. Als Saleh aus dem Aufzug stieg, der direkt in seine Wohnung führte, wurde er von seinem späteren Killer angegriffen. Erst ging der Täter mit einem Elektroschockgerät auf ihn los, dann stach er mehrmals auf sein außer Gefecht gesetztes Opfer ein. Danach begann der Mörder, den leblosen Körper mit chirurgischer Präzision zu zerteilen.

Doch beim Zerstückeln des Millionärs dürfte der Angreifer von der Schwester des Mordopfers gestört worden sein: Die elektrische Säge, die zum Zerteilen verwendet wurde, war noch an die Steckdose angeschlossen, als die Frau die Wohnung ihres Bruders mit einer grauenhaften Vorahnung betrat. Die Gliedmaßen waren bereits in Plastikbeutel verpackt, der Torso lag in einer Ecke des Wohnzimmers. Als die Ermittler eintrafen, fanden sie außerdem eine Unzahl Putzmittel, die im Raum verstreut waren.

Geschäfte des Unternehmers wurden von Ermittlern durchleuchtet
Die Polizei ging schnell davon aus, dass es sich um eine finanziell motivierte Tat handelt - so gab es den Verdacht, sie könnte das tödliche Ergebnis eines gescheiterten Geschäftsabschlusses sein. Die Exekutive durchleuchtete daher das Geschäftsumfeld des Opfers, um einem Verdächtigen oder einem Motiv auf die Spur zu kommen. Mit der Verhaftung des Assistenten steht nun aber ein präziserer Verdacht im Raum: Berichten zufolge hatte das Opfer entdeckt, dass sein Assistent Geld von ihm gestohlen habe.

Salehs Familie hoffte darauf, dass der Mörder bald geschnappt wird. „In den Schlagzeilen ist von einem Verbrechen die Rede, das wir noch immer nicht begreifen können“, erklärten die Angehörigen in einem Statement. „Es gibt keine Worte oder Taten, die irgendeinem von uns Trost spenden, außer der Festnahme jener Person, die unserem geliebten Menschen nichts Geringeres als Böses angetan hat.“

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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