07.05.2020 17:58 |

Top-Bedingungen

Weißhaidinger: Ring frei für Weitenjagd

Österreichs Diskus-Rekordler Lukas Weißhaidinger hat in Schwechat-Rannersdorf noch bessere Bedingungen für seine Weitenjagden erhalten! Auf dem Wurffeld des Rudolf-Tonn-Stadions wurde nämlich ein dritter Wurfkreis verlegt, der in der günstigen Nord-West-Wind ausgerichtet ist. Schon Ende Mai wird der WM-Dritte von Doha 2019 den neuen Ring bei einem kleinen Wettkampf testen und vielleicht gleich mit weiten Würfen auftrumpfen…

Bisher gab es auf diesem Wurffeld zwei Ringe, die in der Lage von Süd-Ost-Winden ausgerichtet sind. Dort hatte Lukas Weißhaidinger schon am 1. August 2015 im letzten Versuch mit 67,24 m seinen ersten österreichischen Rekord aufgestellt. Er verbesserte dort vor knapp fünf Jahren den Rekord von Gerhard Mayer, der genau dort am 5. Mai 2015 mit 67,20 m sogar eine Weltjahresbestweite erzielt hatte.

„Zu 80 Prozent günstiger Wind!“
Ist diese Anlage also ohnehin gut für weite Würfe, so soll sie mit dem dritten Ring noch besser sein! „Der Nord-West-Wind ist hier zwar nicht stärker als der Süd-Ost-Wind, aber zu 80 Prozent herrscht hier die Windrichtung aus Nord-West vor, sodass wir mehr Gelegenheit haben, bei günstigem Wind zu werfen“, erklärt Trainer Gregor Högler.

Ursprünglich hätte dieser jetzt in Schwechat verlegte Wurfkreis für ein Meeting zu Ehren des 100. Geburtstages des ÖTB Taufkirchen, also auf heimatlichem Boden von Lukas Weißhaidinger, installiert werden sollen. Aber auch diese Saisoneröffnung fiel der Corona-Epidemie zum Opfer. Jetzt fand sich für diesen perfekten, 1500 Euro teuren Ring mit Rannersdorf eine gute Alternative. Weißhaidinger und Högler ließen den Wurfkreis von Oberösterreich nach Niederösterreich karren.

Serie von Mini-Meetings
Was natürlich genauestens geplant war. Den Kastenwagen stellte Vater Franz Weißhaidinger zur Verfügung, den Chauffeur spielte Sepp Schopf, Lukis Entdecker und früherer Coach, den Wurfkreis selbst organisierte der WM-Dritte, die Gemeinde Schwechat lieferte die Arbeitsgeräte und Gregor Högler kümmerte sich selbst darum, dass der Wurfkreis exakt für Nord-West-Wind ausgerichtet wurde.Jetzt sollte alles passen für eine erste Serie von Mini-Meetings Ende Mai/Anfang Mai.

Olaf Brockmann, Kronen Zeitung

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