29.04.2020 12:43 |

Finanzieller Schaden

Schwere Turbulenzen beim SAK

Knalleffekt beim SAK! Der älteste Fußballklub Salzburgs kämpf nicht nur wegen der Coronakrise mit einem großen wirtschaftlichen Schaden. Auf über 100.000 Euro bezifferte SAK-Obmann Josef Penco die finanziellen Verluste bei den Nonntalern. Bereits Anfang des Jahres ist auch bekannt geworden, dass Sponsor und Präsident Christian Schwaiger den Klub nicht mehr unterstützen kann.

Sportlich lief es für SAK mehr als gut. Nach 18 Runden lagen Goalgetter Mersudin Jukic & Co. mit 17 Siegen und nur einem Remis mit zehn Punkten Vorsprung voll auf Play-Off-Kurs. Natürlich immer mit dem Ziel in die 2. Liga aufzusteigen. Doch der Traum vom Profi-Geschäft platzte. Jahrelang investierte, bastelte und träumte Schwaiger vom Profi-Fußball am Fuße der Festung Hohensalzburg. „Ich bin unfassbar traurig, dass wir nicht um die Lizenz ansuchen können“, gab der SAK-Boss bekannt. Versucht hat man alles, doch nun sei man zum Entschluss gekommen, dass auf diesem Standort ein Profi-Betrieb nicht möglich ist.

Nächster Paukenschlag - Verträge aufgelöst
Es soll aber nicht die letzte Hiobsbotschaft für den SAK sein. Denn nach dem sportlichen aus und den finanziellen Problemen kommen jetzt auch noch die Vertragsauflösung der Spieler hinzu. Man wolle die Liquidität des Klubs nicht gefährden. „Uns tut es für die Kicker sehr leid, aber uns blieb nichts übrig. Ich verstehe, wenn einige Spieler jetzt verärgert sind“, mein Schwaiger, „ich bin überzeugt, dass sich der Amateurfußball komplett verändern wird. Fantasiesummen bei Transfers und Spielerverträgen werden sich Klubs im Nicht-Profigeschäft nicht mehr leisten können. Es wird eine Bereinigung geben“, so Schwaiger. Auch für Trainer Thomas Hofer hat sich somit das Kapitel SAK erledigt - und das ohne auch nur eine Minute an der Seitenlinie gecoacht zu haben…

Wie geht es im Sommer beim SAK weiter?
Hans-Peter Berger, sportlicher Leiter des SAK, will für den Verein eine leistbare Mannschaft zusammenstellen. In Corona-Zeiten sicherlich keine leichte Aufgabe. „In Zukunft werden wohl viel kleinere Brötchen gebacken werden. Zuletzt herrschte viel Egoismus und ich würde mir wünschen, dass die Leute mehr zusammenrücken und das Miteinander im Vordergrund steht“, so Schwaiger.

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