Mehr Fahrgäste

Bahn steht unter Zugzwang

Das langsame Fallen der Beschränkungen bringt wieder mehr Fahrgäste für die Bahn. Diese fordern: „Jetzt rechtzeitig die Weichen stellen!“

Bahnfahren ist grundsätzlich erlaubt, allerdings bekanntermaßen nur mit Mundschutz sowie Sicherheitsabstand. Gerade dieser sorgt bei vielen Fahrgästen aber für Sorgenfalten auf dem teilvermummten Gesicht. „Wie soll ich denn im überfüllten Zug genug Abstand zum Nebenmann einhalten?“, fragen derzeit viele „Krone“-Leser. Und es stimmt: Gerade zu Spitzenzeiten gibt es etwa auf der West- und Südstrecke, der Franz-Josefs-Bahn oder der Raaber Bahn im Burgenland zu wenig Platz. Das liegt vor allem daran, dass die ÖBB ihr Angebot aufgrund der sinkenden Nachfrage sehr zurückgefahren haben – siehe auch Splitter auf Seite 7.

Auch beim Verkehrsverbund Ostregion mehren sich darüber die Beschwerden der Kunden, wie auf Anfrage bestätigt wird. Einfach mehr Züge kann der VOR aber nicht so ohne Weiteres auf die Schienen schicken – das muss vorher von politischer Seite geklärt werden.

„Es liegt im Aufgabenbereich des Bundes, hier nun rechtzeitig die Weichen für ein besseres Angebot zu stellen“, heißt es dazu aus dem Büro von Landesrat Ludwig Schleritzko. Vor der nächsten Verhandlungsrunde mit dem Ministerium will man sich mit dem ebenfalls betroffenen Burgenland auf eine gemeinsame Linie verständigen. In westlichen Bundesländern dürfte es nämlich bereits konkretere Absprachen mit dem Bund geben, wie Insider berichten. Bei den Bundesbahnen ist man indes bemüht, die eigenen Garnituren so sauber und virenfrei zu halten, wie möglich. Kaum Beschwerden gibt es übrigens über die Situationen in den Bussen – in Niederösterreich wurde das Angebot trotz der Ausgangsbeschränkungen nämlich aufrecht erhalten. Zum Teil wurde der VOR auch für Leerfahrten kritisiert, doch dieses Konzept geht jetzt mehr als auf!

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