03.04.2020 09:04 |

In Gössendorf:

Ein steirisches Paradies für Pferd und Reiter

Auf sechs Hektar entsteht im Süden von Graz die größte und modernste Dressurreitsport-Akademie des Landes. Gerhard Annawitt und Monika Schwarz-Annawitt haben uns für einen Lokalaugenschein auf dem Platz der ehemaligen Sturm-Akademie in Gössendorf empfangen. Und wir waren schwer beeindruckt.

Ex-A1-Tankstellen-Inhaber Gerhard Annawitt schüttelt die Daten nur so aus dem Ärmel: Auf den sechs Hektar entstehen zwei Hallen. Eine ist 70 mal 30 Meter groß, bietet eine Club-Lounge, ein Café, eine fixe Tribüne für 500, eine mobile für 1000 Besucher. Es gibt eine Verbindung zur etwas kleineren Halle (zum Ein- und Abreiten) mit eigenem Trainer-Podium. Beide Hallen sind mit den modernsten Beregnungs-, Ton-, Licht- und Videosystemen ausgestattet. Davor gibt es den Freiluft-Dressur-Viereck, 70 mal 60 Meter groß mit zwei Austragungsplätzen, mit einer Tribüne für 1000 Besucher.

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Wann ist die Idee entstanden? „Vor drei Jahren. Wir haben bis ins kleinste Detail alles selbst geplant“, erinnert sich Annawitt, „und uns bei den größten und besten Anlagen in Europa umgesehen. Wir waren auch immer im Austausch mit dem internationalen Verband, um auch Fünf-Sterne-Turniere veranstalten zu können.“ Seine Liebe zum Reitsport, die man mit jeder Faser spürt, kam durch seine Gattin Monika. „Ich habe 2011 mit dem Dressurreiten begonnen, bin auf einem guten Weg. Mein Ziel ist ein Platz im Grand Prix“, sagt die ehrgeizige Sportlerin.

Und dafür wird jetzt eben alles auf eine Karte gesetzt: Mit zehn eigenen Top-Pferden wird gearbeitet, internationale Top-Trainer werden geholt. Auf diese warten eigene Wohnungen, Fitnessraum, Sauna, Massageraum oder ein Whirlpool.

Beeindruckend sind auch Europas größte freitragende Rundställe (26 Meter Durchmesser). Für die Pferde gibt es Luxus pur: zwei Solarien, Aquatrainer, jede Box hat einen Vorgarten.

Weitere Fakten: Bauchef Harald Majcen und sein Team haben alle Hände voll zu tun, 1200 Laufmeter Zaun werden aufgestellt, 7000 Quadratmeter Pflastersteine werden verlegt, es gibt zwei Freiluft-Dressur-Vierecke, 25 Koppeln, eine Werkstatt, eine Betriebs-Tankstelle, eine SB-Waschanlage, alles ist behindertengerecht, die Pferde werden auch in der Nacht videoüberwacht, es sind fast nur regionale Unternehmen auf der Baustelle tätig, Annawitt verzichtet auf jegliche Förderung. Mitte Mai soll die Anlage fertig sein. Pläne für ein Hotel samt Park gibt’s auch schon.

Michael Jakl
Michael Jakl
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