26.03.2020 14:40 |

Vorwürfe geäußert

1450-Hotline: Anfängliche Probleme für Mitarbeiter

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitshotline 1450 in Wien haben ihre Arbeitsbedingungen kritisiert. So habe es etwa zu wenige Headsets gegeben, auch die Reinigung oder die Desinfektionsmaßnahmen seien nicht im nötigen Ausmaß erfolgt, hieß es in medial geäußerten Vorwürfen. Ein 1450-Sprecher gestand Schwierigkeiten zum Auftakt ein.

Man sei zu Spitzenzeiten mit mehr als 20.000 Anrufen pro Tag konfrontiert worden, sagte er. Dies sei eine Herausforderung, auf die man sich nicht zur Gänze vorbereiten könne. Der Mitarbeiterstab sei daraufhin sukzessive von 30 auf 300 ausgebaut worden.

Home-Office derzeit nicht möglich
„Da läuft nicht alles glatt, es kam zu Problemen“, sagte er. Nun habe man zwei Standorte, ausreichend Headsets und auch die Reinigungssituation sei verbessert worden. Auch der Umstand, dass Home-Office nicht möglich sei, war von Mitarbeitern beklagt worden. Das sei technisch vorerst nicht möglich gewesen, werde nun aber geprüft, hieß es dazu.

Man nehme die Kritik sehr ernst und versuche, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so gut wie möglich zu schützen, beteuerte der Sprecher. Inzwischen hat sich die Situation, so wurde versichert, aber ohnehin geändert. Zuletzt würden nur mehr knapp über 3000 Anrufe täglich verzeichnet. Das liege daran, dass es kaum mehr allgemeine Informationsgespräche gebe - da der Wissenstand über das Coronavirus inzwischen bei vielen Menschen sehr hoch sei.

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