Wichtige Lotsenrolle

900 Corona-Anrufe bei der 24-Stunden-Hotline 1450

Mit dem Coronavirus ist die Gesundheitshotline 1450 endgültig im Bewusstsein der Oberösterreicher angekommen. 900 Menschen, die befürchteten, infiziert zu sein, haben seit 25. Februar 1450 gewählt. Doch schon in den Monaten vor Corona erwies sich das kostenlose Service als Erfolg. Mit täglich 300 Anrufern. 13 Prozent davon konnten nach dem Telefonat Beschwerden selbst lindern.

Am 18. März 2019 ging die telefonische Gesundheitsberatung 1450 in Oberösterreich in Betrieb. Das Jubiläum wird vom Coronavirus dominiert. Denn die 24-Stunden-Hotline, die vom Roten Kreuz betrieben wird, ist erste Anlaufstelle und Lotse für Menschen, die befürchten, vom Coronavirus infiziert zu sein. 900 Anrufer zum Coronavirus wurden in den letzten zwei Wochen gezählt, 100 Personen mit typischen Symptomen wurden herausgefiltert. „Bei diesen Verdachtsfällen konnten wir mit 1450 dafür sorgen, dass sie nicht in die Ordinationen oder Ambulanzen gelangen. Sie konnten zu Hause getestet werden“, so Thomas Märzinger vom Roten Kreuz. Gesundheitsreferentin LH-Vize Christine Haberlander appelliert an die Anrufer: „Die Handlungsanleitungen von 1450 unbedingt befolgen!“

Eltern und Berufstätige
Nicht nur in Zeiten von Coronaviren soll die Hotline Ambulanzen und Ärzte entlasten. In der Anruferstatistik führen junge Eltern vor Berufstätige nach Dienstschluss. 35 Prozent der Anrufer wurde ein Besuch beim Hausarzt empfohlen, vier Prozent wurden an Fachärzte verwiesen, 21 Prozent bekamen Besuch vom hausärztliche Notdienst. Nur zwei Prozent der Anrufer wurden in eine Notfallambulanz verwiesen. „Die gehören dort dann auch hin“, betont RK-Präsident Walter Aichinger, die besondere Situation in Oberösterreich, wo alle Entscheidungen an einem Ort zwischen Ärztenotdienst, Telefonberatung und Notruf fallen.

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Sonntag, 29. März 2020
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