26.02.2020 12:39 |

Ministerin Schramböck:

„Fachkräfte-Mangel in 80 Prozent der Unternehmen“

Der Ausbau der digitalen Verwaltung, die Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz und der Kampf gegen Internetkriminalität: Die Agenda im Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort ist lang. Auch der Fachkräftemangel, allen voran in den ländlichen Gebieten, ist ein Thema, das Margarete Schramböck (ÖVP) in ihrer zweiten Amtszeit als Ministerin beschäftigen wird. krone.tv-Moderator Gerhard Koller hat sie zum Interview getroffen.

„80 Prozent der österreichischen Unternehmen beklagen sich darüber, dass sie Schwierigkeiten haben, Fachkräfte zu finden“, so die Ministerin. Maßnahmen, um diesem Mangel in bestimmten Berufen entgegenzuwirken, gibt es mehrere: „Wir müssen vor allem innerhalb Europas dafür werben, dass IT-Experten nach Österreich kommen, um hier zu arbeiten. Auch die Aufwertung der Lehre und die Rot-Weiß-Rot-Card für Drittstaaten sind Maßnahmen. Bei Letzterer werden wir einiges ändern, weil sie im Moment noch zu bürokratisch ist.“

Maßnahmen gegen Wirtshaussterben
Gesucht werden in Österreich vor allem Techniker und Köche. Speziell in den westlichen Bundesländern, wo es einen großen Mangel gibt, will die Ministerin die Gastronomie unterstützen. Um etwa gegen das Wirtshaussterben in den Ortschaften anzukämpfen, soll eine sogenannte Grace Period die Übergabe von solchen Familienbetrieben an die nächste Generation erleichtern: „Für zwei Jahre nach der Übergabe gibt es dann eine Phase, wo nur die nötigsten Kontrollen von Behörden durchgeführt werden. So unterstützen wir die jungen Menschen, die den Mut haben, das Unternehmertum anzutreten und von den Eltern zu übernehmen“, so Schramböck.

Wie es um den Ausbau des 5G-Netzes, neue Technologien rund um künstliche Intelligenz und den Wirtschaftsstandort Österreich allgemein steht, sehen Sie im ganzen Interview im Video oben.

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