23.02.2020 19:54 |

Basketball-EM-Quali

Österreich unterlag Slowenien nach tapferem Kampf

Österreichs Basketball-Herren haben auch das zweite Spiel der Gruppe F in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2021 verloren! Die Mannschaft von Coach Raoul Korner unterlag Titelverteidiger Slowenien am Sonntagabend in Koper nach aufopferungsvollem Kampf mit 78:85 (29:43). Bogic Vujosevic (18), Marvin Ogunsipe (17) und Carlos Novas Mateo (13) waren die erfolgreichsten ÖBV-Werfer.

Die Österreicher waren im ersten Bewerbsspiel gegen den Europameister früh in Rückstand geraten. Sie ließen sich aber weder vom 23:41 (18. Minute) noch vom 29:43 zur Halbzeit beeindrucken, sondern kehrten mit viel Energie im dritten Viertel aufs Parkett zurück. Die folgenden zehn Minuten zählten definitiv zu den stärksten einer österreichischen Mannschaft in der jüngeren Vergangenheit. Das Korner-Team gewann den Abschnitt mit 35:20 und ging mit einer 64:63-Führung in den Schlussabschnitt. Nach dem 67:63 für die Gäste schienen die Slowenen mit fünf Europameistern von 2017 in den Reihen den Ernst der Lage zu erkennen und schlugen zurück. Das Spiel blieb knapp, aber ab dem 71:69 gaben die vom eingebürgerten US-Boy Jordan Morgan (19) und den kontinentalen Titelgewinnern Edo Muric (ebenfalls 19) sowie Klemen Prepelic (17) angeführten Gastgeber die Führung kein weiteres Mal aus der Hand.

Zu feiern blieb aus österreichischer Sicht somit trotz des starken Kampfes der 100. Einsatz von Davor Lamesic im Nationalteam. Der Routinier beging sein Jubiläum mit fünf Punkten und drei Rebounds. Ogunsipe - er wird am Donnerstag 24 - beschenkte sich vier Tage vor seinem Geburtstag mit einer persönlichen Punkte-Bestleistung in der ÖBV-Auswahl. Im Parallelspiel gewann Ungarn in der Ukraine mit 62:60. Österreich ist vor der Fortsetzung der EM-Qualifikation als einziges Team in der Gruppe F sieglos. Im November geht es gegen die ungeschlagenen Magyaren (27.11.) und auswärts gegen die Ukraine (30.11.). Thomas Schreiner, Moritz Lanegger und Kollegen stehen im Herbst unter Zugzwang, wenn die Chance auf die erste Teilnahme an einer Endrunde seit 1977 intakt bleiben soll.

Ogunsipe sprach davon, dass das ÖBV-Team zu Beginn der Partie „zu viel Respekt“ vor dem regierenden Europameister gehabt habe. „In der zweiten Spielhälfte haben wir Charakter gezeigt.“ Im Finish habe Slowenien weniger Fehler gemacht. Teamchef Korner führte in der Pressekonferenz nach dem Spiel ebenfalls den Aspekt „Respekt“ an. Sein Team haben zunächst nichts getroffen und sei in der Defensive zu wenig aggressiv gewesen. Erst „mit dem Rücken zur Wand“ sei das anders geworden.

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