22.01.2020 11:51 |

Pisten-Check

So viel kostet Urlaub in Österreichs Skigebieten

Skifahren wird immer teurer - doch die Österreicher lassen sich ihr Pistenvergnügen trotzdem nicht nehmen. Es wird zwar kurzfristiger gebucht, doch wer Preise vergleicht, kann immer ordentlich sparen - etwa in beliebten Skigebieten wie Sankt Anton am Arlberg, Serfaus, Obertauern und Bad Hofgastein.

„Schifoan is‘ des Leiwandste, wos ma si nur vurstö‘n ko“, lautet der Titel einer Austro-Pop Hymne, die das Credo zahlreicher österreichischer Wintersportbegeisterte perfekt beschreibt. Die Gründe warum Skifahrer-Herzen, nicht zuletzt aufgrund der sportlichen Bewegung, höher schlagen, sind mindestens genauso vielfältig, wie die Skitechniken selbst: Die frische Bergluft, die herrliche Aussicht, das Carven über frisch präparierte Pisten - einfach ‘leiwand‘ eben.

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Für all diejenigen, die sich heuer noch in die Schneespuren der alpinen Weltrangliste begeben möchten, hat die Reisesuchmaschine checkfelix.com vier österreichische Skigebiete genauer unter die Lupe genommen: Sankt Anton am Arlberg, Serfaus, Obertauern und Bad Hofgastein. Die Daten zeigen, wie sich die Hotelpreise in den letzten beiden Wintersportsaisonen verändert haben, in welcher Region man heuer günstiger aussteigt und wo man ein größeres Budget einplanen muss.

Sankt Anton am Arlberg in Tirol
Für seine alpine Schönheit, die Schneesicherheit bis in die Orte und die ausgezeichneten Pistenverhältnisse ist der Arlberg seit über 100 Jahren bekannt. Mit 88 modernsten Bahnen und Liften lässt es sich ohne Zeitverlust direkt ins Wintervergnügen wedeln, denn Warteschlangen gibt es in St. Anton kaum - höchster Standard bei Sicherheit und Komfort inklusive. Die Arlberg-Card, der wiederverwendbare High-Tech-Skipass, öffnet berührungslos die Skilift-Zugänge. Die Après-Ski-Szene wartet mit vielen Angeboten auf: Neben Discos und Bars, in denen gefeiert werden kann, wartet St. Anton am Arlberg mit Modeshows und internationalen Veranstaltungen auf. Zusammen mit Lech, Sonnenkopf und Warth-Schröcken verfügt das Skigebiet St. Anton über 340 Pistenkilometer und gehört damit zu den größten Skigebieten der Alpen.

Hotelzimmer um bis zu 75 Euro teurer als im Vorjahr
Die Datenanalyse zeigt, dass die Hotelpreise im Vergleich zur Vorjahressaison angestiegen sind. Bezahlte man in der Saison 2018/19 für ein Doppelzimmer im 3- bis 4-Sterne-Hotel noch durchschnittlich 360 Euro für eine Nacht, sind es in der aktuellen Saison um rund 21 Prozent (durchschnittlich 435 Euro) mehr.

Pistengaudi in Serfaus in Tirol
Hier gibt man sich besonders familienfreundlich: Der Skinachwuchs tummeln sich im Murmlipark oder auf der Kinderschneealm. Große Ski-Piloten finden herrliche Abfahrten inklusive Traumpanorama. Über 210 Kilometer weitläufige Pisten gilt es in der Skiregion Serfaus-Fiss-Ladis zu erkunden. Mehr als die Hälfte der Pisten (rund 120 Kilometer) sind mittelschwer. Die neue U-Bahn Serfaus ist wohl die modernste und vor allem höchst gelegene Luftkissenbahn Europas. Für Adrenalinjunkies bietet das Skigebiet den Serfauser Sauser. Hier rast man an einem Seil befestigt mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 65 km/h über die Köpfe der Skifahrer hinweg!

Ersparnis bis zu 13 Prozent
Die checkfelix-Datenanalyse zeigt, dass die Hotelpreise im Vergleich zur Vorjahressaison deutlich gesunken sind. Musste man in der Saison 2018/19 für ein Doppelzimmer im 3 bis 4 Sterne-Hotel noch mit durchschnittlich 203 Euro für eine Nacht rechnen, sind es in der aktuellen Saison um rund 13 Prozent (durchschnittlich 176 Euro) weniger.

Obertauern in Salzburg
DieRegion im Salzburger Land überzeugt durch kurze Wege. Die Pisten und Abfahrten enden teilweise direkt im Ort. Hervorragende Lift- und Seilbahnanlagen sorgen für ungetrübten Spaß - ideal zum Carven und für Einsteiger. Für erfahrene Skifahrer wird es trotzdem keinesfalls langweilig: Die Gamsleiten II gehört mit bis zu 100 Prozent Gefälle zu den steilsten Pisten in Österreich. Einzigartig und nur für geübte Skifahrer sind auch die „S7-Pisten“. Die Super-Seven führen von den sieben höchsten Punkten im Skigebiet Obertauern hinunter ins Tal. Obertauern bietet auch zahlreiche Veranstaltungen, eine abwechslungsreiche Gastronomie mit gemütlichen Hütten und vielseitige Après-Ski-Angebote und sorgt damit für Erlebnisse abseits der Pisten.

Trotz Anstieg im preislichen Mittelfeld
All diejenigen, die heuer noch die 2.536 Meter hohe Zugspitze in Obertauern bestaunen möchten, müssen hier ebenfalls mit einer leichten Erhöhung rechnen. Hat man in der Vorjahressaison für ein Doppelzimmer im 3-4 Sterne-Hotel noch durchschnittlich 180 Euro für eine Nacht bezahlt, sind es in der aktuellen Saison um rund 29 Prozent (durchschnittlich 255 Euro) mehr.

Bad Hofgastein in Salzburg
Zahlreiche Wellnessangebote, wie zum Beispiel Thermen, sorgen hier und auch im Nachbarort Bad Gastein für den wohlverdienten Ausgleich nach dem Skifahren. Von der Hohen Scharte aus schlängeln sich mehrere, teils extrem anspruchsvolle Abfahrten hinunter ins Tal - die längste Piste davon ist zwischen Steilhängen und Waldschneisen 10,4 Kilometern lang. Insgesamt erstreckt sich das kompakte, große Skigebiet über vier Einzelskigebiete mit mehr als 200 Pistenkilometern - der Großteil davon ist mittelschwer und schwer. Für Snowboarder gibt es zwei Funparks und Langläufer tummeln sich auf rund 80 Kilometern Loipen für alle Niveaus.

Höchster Preisrückgang bei Hotels: Bis zu 18 Prozent Ersparnis
All diejenigen, die nicht nur leidenschaftlich gerne Skifahren, sondern auch im Anschluss genussvoll in Thermen entspannen wollen, können heuer besonders günstig in der 3 bis 4 Sterne-Kategorie unterkommen. Für eine Nacht muss man aktuell mit durchschnittlich 212 Euro rechnen (Vergleich zum Vorjahr: durchschnittlich 260 Euro).

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