10.01.2020 16:43 |

Die Stadt wächst

Die meisten Zuwanderer in Wien stammen aus ...

Wiens Bevölkerung nimmt - wenig überraschend - weiter zu. Zu Jahresbeginn 2020 lebten laut der MA 23 (Statistik) 1,91 Millionen Menschen in der Stadt. Gegenüber dem Jahr davor ist das ein leichtes Plus von 14.500 Personen. Aktuellen Prognosen zufolge könnte 2027 die Marke von zwei Millionen Einwohnern fallen.

Der Überschuss in der Geburtenbilanz betrug rund 2500 Personen, bei der Zuwanderung war er mit 12.000 Menschen deutlich höher. In Summe ergab sich ein Bevölkerungswachstum von 0,7 Prozent. Gegenüber den frühen 2010er-Jahren hat sich dieser Wert halbiert. Hier lag der Schnitt noch bei 1,2 Prozent.

Die meisten Zuwanderer aus Österreich, Rumänien und Deutschland
Im Vorjahr kamen die meisten neuen Bewohner aus Österreich selbst, Rumänien und Deutschland. Interessant: Die Türkei verzeichnete bei der Wanderungsbilanz ein Minus von 300 Personen, weil mehr Menschen abwanderten als zuzogen. Ausgeglichen ist der Saldo bei den Serben. Bei den Flüchtlingen aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und dem Iran ging das Wachstum mit 2500 Personen auf das Niveau von 2012 zurück.

Vergleicht man bei der Wanderungsbilanz die Jahre von 2009 bis 2018, so liegen die Österreicher, Syrien und Rumänien an der Spitze.

Mehr 80-Jährige durch „Anschlussbabyboom“
Die Statistiker verwiesen noch auf ein anderes interessantes Detail: Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich kam es ab dem Jahr 1939 zu einem „Babyboom“. Als Spätfolge ist nun ein deutlicher Zuwachs bei Menschen über 80 Jahren zu bemerken - mit einem Plus von neun Prozent.

Sehr unterschiedlich ist die Einwohnerentwicklung in den Bezirken: In den Außenbezirken, wie etwa in Döbling, Liesing oder Donaustadt, gibt es aufgrund neuer Wohnbauten ein deutliches Plus. Die inneren Bezirke hingegen schrumpfen.

Kathi Mötzl, Kronen Zeitung

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