24.12.2019 08:15 |

In Salzburg

600 ÖBB-Mitarbeiter arbeiten am Heiligen Abend

600 Mitarbeiter der ÖBB werden am 24. Dezember in Zügen und Postbussen Dienst haben. Wolfgang Stocker wird als Zugbegleiter bis nach Verona fahren und den Heiligen Abend dort verbringen. Heinz Bennert sorgt in der Kraftwerksgruppe Stubachtal dafür, dass der Strom fließt.

Den Heiligen Abend wird ÖBB-Mitarbeiter Heinz Bernert im Dienst in der Schaltwarte der ÖBB-Kraftwerksgruppe Stubachtal in Uttendorf verbringen. Seine Hauptaufgabe an diesem Tag ist es, permanent den Anlagenzustand der Kraftwerksgruppe zu überwachen und damit rund um die Uhr für eine sicheren Kraftwerksbetrieb zu sorgen. Der 39-Jährige hat sich aus Solidarität zu seinen Kollegen und deren Familien für den Nachtdienst am 24.12.2019 selbst bereit erklärt. „Ich habe selbst noch keine Kinder und übernehme diesen Dienst gerne - meine Kollegen sollen an diesem Abend bei ihren Kindern zu Hause sein.“ In der Kraftwerksgruppe im Pinzgauer Stubachtal gibt es 50 Arbeiter. Diese sorgen das ganze Jahr rund um die Uhr dafür, dass in Salzburg der Strom für jeden fünften Zug in Österreich produziert wird. Damit sorgt Heinz dafür, dass tausende Bahnreisende am Heiligen Abend sicher und entspannt zu ihren Liebsten nach Hause kommen können. Die ÖBB setzen rund um die Weihnachtsferien auch zusätzliche Züge ein - damit stehen für den Weihnachtsreiseverkehr rund 30.000 Sitzplätze mehr zur Verfügung.

Auch Wolfgang Stocker wird am 24.Dezember als Zugbegleiter der ÖBB im Dienst sein. Seine Fahrt beginnt an diesem Tag um 12 Uhr am Salzburger Hauptbahnhof und führt ihn über Innsbruck nach Verona, wo er gegen 19 Uhr ankommen wird.
Weihnachten wird er dort bei einem gemeinsamen Essen mit seinen italienischen und österreichischen Kollegen feiern. Weil in Italien erst am 25.12. gefeiert wird, haben viele Lokale offen. Erst am nächsten Morgen führt in sein Dienst wieder von Verona über Innsbruck nach Salzburg, wo er dann am Abend gemeinsam mit seiner Familie Weihnachten feiern wird. Wolfgang ist seit zwölf Jahren bei den ÖBB und war früher im Gastgewerbe tätig - deshalb ist er es gewohnt, Weihnachten für andere Menschen da zu sein. Er hebt die Stimmung am 24. besonders hervor. „Man merkt eine besondere Wertschätzung der Fahrgäste. Viele sind unterwegs, die an dem Tag selbst gearbeitet haben.“

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